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Da mochte der Vater suchen zu Hause, harren langNus seinen Sohn, nnd rnfen durch die Uferwciden bang,
Der war hoch in die Eifel gelangt im Rennen scharf,
Kehrt nicht, bis ihn der Alte nicht mehr auswerfen darf ').
In einem fernen Kloster fand er Obdach nnd Brod,Gelegenheit znr Lehre sich anch dem Knaben bot,
Die er ergriff mit Eifer, kaum daß die KnabeuzeitVerronnen, stand als Priester der Jüngling auch geweiht.
Doch mocht das nicht bcschwichtgcn, befeuern nur den Muth,Er lechzte nach des Wissens crquickungreicher Fluth,
Faßt auf in dem Gcmüthe die weite Gotteswclt,
Schaut auf mit wägendem Auge zn Gottes Sternenzelt.
Erst als er sich bewähret im hohen Fürstcnrath,
Und selber hochgefürstet er vor den Vater trat:
„Jetzt bin ich Fürst der Kirche, ernannt vom Papst in Nom,Jetzt dürft Ihr mich nicht werfen, Hcrzvater, in den Strom!"
Nunmehr der Stolz geworden des ganzen Hcimathlands,Erwarb der Tugendrcichc sich manchen Ehrenkranz;
1) Nikolaus Krebs aus Kus, von dom diese Sage sich erhalten, gelangte durchseine in Devcnter begründete Gelehrsamkeit zu den höchsten kirchliche,: Würden,war einer der Hauptlenker auf der Baseler Kirchenversammlung und starb in Italien1464, drei und sechzig Jahre alt. Seinen Geburtsort schmückte er durch eine milveStiftung mit einem schönen Hospital für 30 Greise. Er hinterlich mathematische,philosophische und theologische Schriften.