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Die Mosel-Lieder
Entstehung
Seite
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Vorkämpfer stets des Lichtes, Verdränger alter Nacht,

Hat er in schönein Leben manch edle That vollbracht.

Nnr einmal dort zn Basel, irr an sich selber, liehEr sich den Finsterlingen, was seinen Namen verschrie,

Was sich durch all sein Streben nnd Thnn nicht mehr verglich,Als ihn die bittre Reue in später Zeit beschlich.

Da er in fernen Landen geschmückt mit PurpurrothAm Abend seiner Tage entgegen schaut dem Tod,

Gedacht er meiner Fluren und seiner stillen Trist,

Und gründete den Armen dort jenes milde Stift.

Gcnübcr auf dem Felsen schaust du ein ernstes Mal,

Freund Popo ließ auflodcrn dort seiner Rache Strahl,

Hinsank in Asch nnd Trümmer bas adlige Näubcrncst,

Das edlem Bürgcrsinne nnd Mnthc nicht zu fest.

Lang ist sein Stolz gebrochen, die Mauern morsch und altIn lauen Sommernächten mein Lieblingsauscnthalt,

Wenn über den Dämmerthalcn die Vorzeit neu erblüht,

Und meinem innern Auge im Prunk vorübcrzicht.

Am Kuscr Hange schreitet, des sündgcn Wandrers Schreck,

Der Geist im grauen Mantel durch die Schatten stumm und keck,Er ritt den Bosen öfter, als ob er sei sein Roß,

Daß ihm in vollen Strömen der blntge Schweiß entfloß.

Dann rauschet durch die Felsen am Sturz der Tiefcitbach,

Ruft der Gebirge Geister durch sein Gebraust wach,