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So liegt die stolze Hofburg, Fclshochwachtcn umherErheben um die Trümmer gebietend sich und hehr.
Nur wildes Rcmbgeflügcl herbcrgt in dem Gestrüpp,
Flattert mit heiscrm Krächzen Von Klippe zu Geklipp;
Das sind die rechten Erben, denen die Burg verfiel,
Die treiben noch das alte bekannte Ritterspicl.
Zunächst der Flnth sitzt Andel, ein holdes Fcenkinb 0,
Das unter Gesänge Flechten aus dem Gelockc spinnt,
Sich strählet mit dem Kamme gefügt ans lantcrm Gold;Wohl reißet eins der Härlcin, das hin im Bache rollt.
Der Wandrer sinket öfter dw güldnc Spur im Kies;
Doch mag er kaum erahnen, wer solches Pfand ihm ließ:
Er würde es nicht kärglich hüten in fester Trnh,
Er würd cs ans dem Herzen nur tragen immerzu.
Stromnntcr weiter spiegeln die Häuser sich von Kus,Darunter raget eines, von den: ich reden muß:
Einst wuchs ein Fischcrknabe dort unter bescheidnem Dach,Der in der frühsten Jugend schon Großes mir versprach.
Einst rudernd in dem Nachen gab er dem Witz den Sporn,Daß drob erzürnt der Vater ihn griff, in raschem ZornFortschlcudert' in die Flnthen. Der Knabe trefflich schwemm,Das Pfädchen, von dem Wurfe noch dort benannt, erklomm;
1) Andel ein niedliches Dörfchen am gleichnamigen Bache, der goldhaltig sein soll.