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Die Mosel-Lieder
Entstehung
Seite
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Und bald: schau, sic Lcsinnet sich, verschmäht das Lcbensglück,Kehrt vom bctretncn Pfade zum Hcimathort zurück;

Erst leise, wie geschlichen, daun tobt sic brausend fort,

Doch siche: halt, sie kehret am Fclscnhauge dort.

Auf diesem Wege fei'rte mein Brautglück die Natur;

Wer hatte solch Fest gesehen je auf der weiten Flur?

Die Berge wölbten zu Pforten die Felsen in die linst,Umhüllten ihre Scheitel in Schleier von Blüthcuduft,

Und rauschten in Wäldcrgcwandcn von buntgcwirktcm Grün,Die Wiesen, die Auen bcgnimtcn im Frühlingsglanz zu blühn.Sicgjubclndc Hnldignngsstimmcn mir allenthalben scholl'n,Würzrciche Wcihcdüftc allseitig mich nmquoll'n.

Da warf auch ich Geschenke ans meiner Fülle HornDort ans die Thale und Halden, die Gabe von edlem Korn,Dort ans die Hügelketten Obstkcimc reich ich goß,

Pflanzt' dorten an dem Hange den edlen Rcbensproß.

Noch bis ans diese Tage schaust du davon die Spur,

Noch glänzt dir fcstgcschmücket branttäglich meine Flur,

Noch athmct alles Liebe im Thal und ans den Hohn.

Such eine Königstraße so reich und also schön?

So kam ich bis wo Loilgwich sich hebt, umbuschet wohl,

Und weiter, wo am Ufer zu sehen heut Riol,

Wo ehedem gestanden die Riegelsburg im Thal,

Wo meine Söhne fielen von Zcrealis Stahl.