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Die Mosel-Lieder
Entstehung
Seite
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Das anzog von der Tiber, wo an der Wölfin BrnstEin Volk sich aufgesäuget zu Mord und Beutelnst.

Mein Volk, du hast nur Deiner Gebirge Wälderpracht,

Nur deine grünen Auen, der stillen Schluchten Nacht,Vcrtheidge sie: die Römer, die Legionen nahn!

Ihr deutschen Helden alle zum Kampf, zur Schlacht heran!

Lang währt das Kampfgcwitter an diesem heißen Tag,

Das kühne Lanzengesplittcr, der grause Schwerterschlag!

Ich lag von Graus umzogen, die Flucht war mir gehemmt,Mein Pfad mit blutgcn Leichen der Söhne zngcdammt.

Hoch über Staubgcwirbel, kühn durch die Todsgcfahr,Schwang sich in meinen Lüften siegreich der Römeraar,

Vor dem die Heimischen flohen. Wer meine Thronen zahlt?Der Himmel hat die Seinen durch Unglück oft gestählt.

Empor stieg auf die Rufe der Sieger manches Mal,

Auf meinen stillen Flirren, Bildwerk ohne Zahl,

Obwohl es mich verwundet, mich innerlich gekränkt,

Ost Hab ich zur Betrachtung auf dem Pfade eingelenkt.

Bei Juich >), von den Bogen führts noch den Namen heut,Kann man die Trümmer schauen aus jener Römcrzcit.

1) Zuich («louzr aux ^.rok68) ein Dorf das sich an die Ueberbleidselrömischen Wasserleitung anlehnt.