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Ob manche trübe Stunde hier schlug, manch harter StreichAuch fiel, sie hielten treue am heil'gcn Deutschen Reich!
Sanft schlängle ich mich fürder bis wo von Höhn umringtDie erste der Jugcndgespiclen, die Meurthe, mich umschlingt;Fern schau ich Nanzig ragen, die Stadt ist weltbekannt,Und wird von deutschen Männern noch gerne jetzt genannt.
Das war noch alter Samen der dort sich treu bewährt,
Der sieggewaltig trotzte dem wälschcn Drängerschwcrt,
Daß Karl hinsank, der kühne, verleitet von eitelm Wahn,
An den Krallen nur noch kennbar und an des Wolfes Zahn.
O Nanzig, edles Nanzig, wer dich erglänzen schaut,
Glaubt noch, daß du zur Hofburg der Lebenden erbaut —
Du bist die Stadt der Gräber, dein Reich schläft in der Gruft,Dcß edles Wappen nimmer durchfliegt die Lebenslust.
Du wahrest der Lothringer Herzoge edlen Staub,
Nachdem des Reiches Erbe längst trotziger Feinde Raub;
Das letzte Aprillcnfischchcn ist listig hier umuctzt,
Lestschinski auch das schone Erinnrungsmal gesetzt.
1) Nanzig (dtnnozr) ehemalige Hauptstadt Lotharingens , jetzt Hauptort desM-urth-departementS mit etwa 30,000 Einwohnern, zum Th-il schön gebaut.Unfern der Stadt ist di- Stelle mit einer Säule bezeichnet wo Karl der Kühne 1477seine Laufbahn schloß. Zn der Rundkapelle ist unter den Gräbern der Herzogedas Grab Kallot zu finden, sind die Fahnen und Sicgerzcichen der LandeSheldcuausgestellt.
2) Siche Anhang.