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Erschrick nicht, sei nicht bange! quoll es vom holden Mund;Was ward dem armen Sänger für süße Sprache kund!
Du hast in Lieb und Sehnsucht an mir gehangen heiß,
Du hast mich treu erhoben in deiner Lieder Preis;
Drum bin ich aufgestiegen dem treuen Freund zu Dank,
Den ich umpilgernd spähte auf meinem Schlängelgang,
Den Sängerlohn zu geben ihm nun im Liede voll,
Er soll von mir erfahren: wie ich dem Sein entquoll,
Wie ich entsprang dem Leben in jener fernen Zeit,
Da noch kein andres Leben im Lande weit und breit;
Was seit so vielen Jahren, die überm Haupt entstehn,
Ich Trübes all und Holdes gelitten, genossen schon.
Drauf hob sie ihre Rechte, griff in der Zitier Gold.
Dir, Sänger, lächelten Engel aus Kinderträumeu hold;
Ein Tönen und ein Klingen, ein Nachtigallenlied,
Als wenn im Abendhauche die erste Rose erblüht.
Als wie im Mondenschimmer das Wellengemurmcl klingt,
Wie fernes Mädchenkicher durch Uferweiden dringt,
So quollen ihre Töne und nun erhob sich der Sang;
Ich wcrd ihn nicht vergessen das ganze Leben lang.-
Da noch die Mutter Erde jungfräulich frisch und jung,
Der Fels noch nicht gespalten vom Guß der Witterung,
Die Wälder noch nicht gewachsen, die Thalc nicht gespühlt,Die jetzt zu goldenem Segen vom Pfluge aufgewühlt,