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Bd. 10 (1877) Hansen - Jokuhama
Entstehung
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Hogland Hohes Lied Salomonis.

als Volksweisen jenes Districts gesammelt hatte;diese erschienen 1803 im 3. Bde. der Minstrelsy.In demselben Jahre veröffentlichte H. seine BalladeLira mountuiu barä, die ihm mit Preisen für zweiEssais 300 Pfd. Sterl. einbrachte. Mit diesemGelds pachtete er eine Farm, welche ihn schnellwieder an den Bettelstab brachte. Nun ging er1810 nach Edinburg, wo er sich ganz und garder Schriftstellerei zuwandte, u. 1813 erschien seinGedicht Mw qussns rvaics. 1814 verheirateteer sich, u. obgleich er später auf einer ihm vomHerzog von Buccleugh geschenkten Farm lebte, sobekümmerte er sich doch mehr um Bücher u. Buch-händler. Der Ertrag seiner Feder war ein nichtgeringer, wenigstens ein größerer als der seinerFarm. Er st. zu Altrive 21. Nov. 1835. SeineWerke sind zahlreich u. umfassen außer den schongenannten: Naäoo ob tirs moor; Mrs pilArimsok tirs 8uu; Mrs llaoodits relles ok Leotlauä;Husen Hz-uäs; Mrs borrisr Aarlauä und einigeLieder von großer Schönheit. Seine Prosaschriftensind: Mrs drorvuis ol Loäsbsoir; Sinter

svsniuA talss; Mrs tirrss psrils ok man; Mrstirrss psrrls ok rvowan; ll'Irs ^Itrrvs talss;1 Band ssrmons und eine kurze Bio-graphie Walter Scotts. Nach Burns ist H. un-fraglich der größte Bauerndichter Schottlands.Sein bestes Werk, sowol in der Conception wiein der Vollendung, ist Mrs gussns rvuics. SeineProsaschriften sind sehr ungleich, doch hin u. wiederfindet man in ihnen großen Humor u. fast immergraphische Beschreibung. Seine gesammelten Poe-sicn mit einer Biographie von I. Wilson erschienen185052 in London in 5 Bdn. Bartling.

Hogland, größte Insel im Finnischen Meer-busen, zum finnischen Gonv. Wiborg (Rußland)gehörig, ein 11 icm langer, 34 üm breiter u.etwa 160 m hoher, nur theilweise mit Wald be-deckter, größtentheils aber kahler Granitfelsen, mitKirche, 2 Leuchtthürmen u. 1 Glockenthurm für dieSchiffe; gegen 800 Ew., deren Hauptbeschäftigungder Fischfang ist. Hier 17. Juli 1788 unentschie-dene Seeschlacht zwischen den Russen u. Schweden.

Högni, nord. König u. Besitzer des SchwertesDainsleif, das, einmal gezogen, tödten mußte;s. Hjadningakampf.

Hogolen (San Estevan), umfangreiche Inseldes Carolinen-Archipels (s. Carolinen) im GroßenOcean, bedeckt mit Cocos- und Sago-Palmen,Mango-, Sandelholz- u. a. Bäumen, überhaupt mitreicher Vegetation. Im Innern ein großer Binnen-see mit ergiebigen Perlmuschelbänken; 1520,000Ew., ausschließlich Eingeborene. Thi-lemann.

HogS Hcad, engl. Oxhoft; für Wein 63Gallons, 286,^1, für Bier 54 Gall., 245,^ I.

Hogue, s. Hongue.

Hoguct, Charles, deutscher Marine-, Land-schaft- u. Stillleben-Maler französ. Abkunft, geb.zu Berlin 22. Nov. 1821, st. das. 4. Aug. 1870;Schüler des Marinemalers W. Krause, arbeiteteschon mit iS Jahren selbständig u. siedelte nachParis über, wo er in Jsabeys Atelier eintrat,um erst 1848 nach Berlin zurückzukehren. Seinemeisten Studienreisen machte H. in Frankreich.H. war außerordentlich productiv: er malte in denletzten 20 Jahren 429 Ölbilder u. Hunderte von

Aquarellen rc. Sein Trachten war zunächst nachprägnanter Form gerichtet, ohne die Farbe zuvernachlässigen. In seinen Landschaften tritt alscharakteristisches Merkmal das Episodenhafte her-vor, das natürlich in seinen Marinen nicht so zurGeltung kommen kann und, in Nebensachen sichgeltend machend, der Gesammtwirkung Eintragthut. Regnet.

Högyesz,Marktflecken im Ungar. Comitat Tolna;Schloß, Armenversorgungsanstalt, Bierbrauerei,starker Tabaksbau; 3139 Ew.

Hochburg, Kirchdorf in der Amtshauptmann-schaft Grimma der königl. sächs. Kreishauptmann-schaft Leipzig, an der Lossa, in schön« Gegend,Rittergut; 353 Ew. Nördlich davon in einemWalde die 243 m hohen Porphyrkuppen der sog.H-er oder Wurzener Schweiz. Das Rittergutschenkte Kurfürst Johann Georg I. den ErbenLuthers für dessen Siegelring.

Höhe (Math.) 1) einer Figur od. eines Körpersist die Entfernung der Grundlinie od. Grundflächederselben von der gegenüberliegenden Spitze, Ecke,Linie od. Fläche; sie wird gemessen durch ein vondiesen auf jene od. deren Verlängerungen gefälltesPerpendikel, welches auch kurz H. genannt wird.2) (Astr.) der verticale Bogen von einem Sternoder sonst einem Punkte am Himmel bis zumHorizont. Unter Mittagshöhe versteht man dieH. eines Sternes in dem Moment, wo er durchden Meridian geht. Sie wird mittels des Qua-dranten bestimmt. Von der wahren ist die schein-bare H. zu unterscheiden, welche von der atmo-sphärischen Strahlenbrechung (s. Atmosphäre Bd.H.,S. 299) abhängt. CorrespondirendeHöhensinddie gleichen H-n eines Gestirns von unveränderlicherDeclination, welche dasselbe in gleichem Abstandezu beiden Seiten des Meridians einnimmt; ausihrer Beobachtung bestimmt mau die Zeit ihrerCulmination. 3 ) (Geodäsie), s. Höhenmessung.4 ) (Mus.) die Region der Töne, bei jeder Stimmeod. bei einem Instrumente, wo die Noten der zu be-zeichnenden Töne über die 5 Linien hinausgehenu. Hilfslinien verlangen.

Höhe, die, so v. w. Taunus.

Hohe Acht, s. u. Eifel.

Hohe Eule, der höchste Berg des Eulenge-birges (999 irr hoch), in Len Sudeten.

Hohe Feste, s. Feste, große.

Hoher Göll (Göhl), ein 2526 m hoher Bergin den Salzburger Alpen, südöstlich von Berchtes-gaden, erhebt sich als schön gewölbte Kuppel,von der 4 Schneiden, weißgraue, kahle Felsgrate,die erst tiefer unten eine Pflanzendecke aufweiseu,symmetrisch ausstrahlen. An der O Seite entstehtder L>chwarzbach, der den Gollinger Fall bildet.

Hohe Kante, bei Balken, Brettern, Ziegel-steinen rc. die schmale Seite; daher H. K. legen,auf die H. K. mauern, die Ziegelsteine auf dieschmale Seite legen.

Hohes Kreuz (Her.), Kreuz, dessen Querbalkennicht auf der Mitte des Pfahls, sondern höher steht;stets schwebend u. schmal.

Hohes Lied Salomonis (Lied der Lieder,Oautroum Luntiooruiu), poetisches Buch des A. T.,welches gemeiniglich dem Salomo zugeschrisbeuwird. Über die Bedeutung u. Form dieses Buches,