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Hobelbank -
igeil Kehlungen in die Böden; die Seitenflächendes Kranz-H-s sind concentrische Cylinderflächeu;b) der Rohr-H. der Büchsenmacher, mit welchemdie Rinne für den Lauf geglättet wird, den vor-igen ähnlich; ii) der Karnies-H. ist wie ein 8geformt; i) beim Rahmen-H. bildet die Schneidedes Eisens eine Vermischung der Hohlkehle, desStabes u. Karnieses; L) noch zusammengesetzterist die Eisenschneide des Ke hl stoß es; 1) der Ort-od. Sims-H-, 25—30 cm lang, 1 , 2 —4 em breit,u. der schmälere Wangen-H. dienen dazu, eineFläche, an welche eine andere unter einem rechtenod. stumpfen Winkel stößt, bis in den Winkel hin-ein zu bearbeiten; m) beim Spalzen-H. sitztdas Eisen am vorderen Ende des Kastens; v) end-lich hat man auch Rund-H., um der Länge nachgebogene Flächen zu bearbeiten; die Bahn desGehäuses ist der Länge nach bogenförmig, u derH. bekommt dadurch eine schiffähnliche Gestalt(Schiff-H.); o) der Naht-H. schmal mit einemdreieckig zugespitzten, mit der Spitze nach untengerichteten Eisen, zum Aushobeln sehr dicht gefug.ter Nahten vor dem Dichten, damit bei dem Ein-schlagen des Wergs die scharfen Kanten nicht un-regelmäßig abgesplittert werden. 2) Werkzeug zurBearbeitung größerer, ebener Metalloberflächen;der H. läuft mit seiner möglichst harten Sohleauf dem zu bearbeitenden Stück; das H-eisen wirdin dem schweren, hölzernen oder eisernen H-kastendurch einen Keil oder eine Druckschraube festge-halten, steht fast senkrecht darin und ist entwederein Zahneisen für die Bearbeitung aus demGroben, oder ein Schlichteisen für die feinereBearbeitung; das Eisen ist selten über 25 mmbreit. Wird der H. mit der Hand geführt, so hatder H.kasten vorn eine Nase für die linke u. hinteneinen Griff für die rechte Hand. S. a. H-ma-schine. 3) Werkzeug, womit der Kern gespaltenerRuthen oder gespaltenen zu Rohrstühlen bestimm-ten Rohres ausgeschnitten wird. Gieseler.*Hobelbank, 1) ein 2—3 m langer Vs—1 mbreiter Tisch, mit ca. 10 am dickem Tischblatt,zum Festhalten des Holzes, während es bearbeitetwird. Rechts vorn am Ende der Bank hat dasBlatt einen länglichen Ausschnitt, in dem sich einpassend geführtes Balkenstück durch eine Holzschraubehin u. her verschieben läßt. In demselben ist we-nigstens ein viereckiges Loch angebracht, in das einviereckiges Eisen, das durch eine Feber gehaltenwird (Bankhaken, Bankeisen), gesteckt werden kann.Entsprechende Löcher finden sich längs der Bankin Abständen von 10—12 om. Steckt man einzweites Bankeisen in eines derselben, so läßt sichein Holzstück (z. B. ein Brett) durch Anziehen derSchraube zwischen den Bankhaken festklemmen.Außer dieser Hinterzauge genannten Einricht-ung findet sich links vorn an der Bank die sog.Vorderzange, eine vor dem Tische getrageneHolzschraube, durch die man namentlich Brettergegen die Vorderwaud der H. pressen kann. Zwi-scheu Schraube u. Arbeitsstück liegt dabei ein Ver-schiebares sog.Zangenbrett. Hinten anderBanksitzt ein Werkzeugkasten (Beilade). Hat man Bretterzu hobeln, welche länger sind als die H., so spanntman das eine Ende des Brettes in eine Zange u.egt das andere auf einen Stehknecht, d. i. ein
- Hobhouse.
Vs—Im hoher Stock mit Kreuzfuß. 2) (Zimmcrm.)ein Stück ca. 15 em starkes Bauholz von ca. 3 inLänge, mits vier Füßen und an beiden Endenmit zwei fast neben einander stehenden aufrechtenStützen, zwischen welche ein zu fügendes Brettgekeilt wird. Gieseler.
Hobelmaschine, 1) für Metall, um in mechan-ischen Werkstätten namentlich ebene Metallflächenzu bearbeiten. Bei der H. wird das schneidendeWerkzeug in parallelen, sehr nahe zusammenliegen-den geraden Linien gegen das Arbeitsstück geführtund dadurch diesem die gewünschte Form ertheilt.Gewöhnlich wird das Arbeitsstück mit eisernenKlammern aus einer wagerechten gußeisernenPlatte, dem Tische, festgeschraubt. Der Tisch ruhtmittels einer Schlittensührnug auf dem sogen.Bett u. wird durch Kurbelstange, Schraube od.Zahnrad mit Zahnstange hin u. her bewegt. Überdem Tische befindet sich der am Support be-festigte Schneidstahl (Meißel), der nach jedemHin- u. Hergange des Arbeitsstückes etwas senk-recht zur Bewegungsrichtung desselben verschobenwird u. so nach u. nach die ganze Fläche bestreicht.Die Bewegungen erfolgen meist selbstthätig durchdie Maschine. Statt das Arbeitsstück zu bewegen,läßt man auch den Meißel allein die erforderlichenBewegungen ausführen (Stoßmaschinen od. Feil-maschinen), od. versetzt das Arbeitsstück in einedrehende Bewegung (Nundhobeln). 2) Bei der H.für Holz wird der ruhende Stahl gewöhnlich durcheine um senkrechte oder wagerechte Achsen sichdrehende Scheibe mit Schneidklingen ersetzt. Be-sondere H-n benutzt man bei der Fabrikation derZündhölzer u. der Dachschindeln, u. zum Zer-kleinern der Farbhölzer (Farbholzmühlen). 3) DieH. bei der Appretur der Leiuenstoffe besteht auszwei der Quere nach gekerbten Hölzern; dasuntere liegt fest, das obere wird durch Menschen-oder Maschinenkraft hin u. her bewegt u. dieLeinwand dabei zwischen beiden einqeseift n. ge-waschen. Gieseler.
Hobelspäne, 1) seine Bänder von Holzdurch Abhobeln erzeugt. Sie werden als Abfallmeistens zum Anmachen des Feuers, zum Putzenu. Schleifen des Holzes, als Packmaterial rc. benutzt.In der Technik finden jedoch gewisse Arten H.eine bedeutende Verwendung. So in der Schnell-essigfabrikation Buchen-H. (s. Essig). Faden ähn-liche H. von spanischem Rohr u. elastischen Holz-arten dienen zum Polstern ordinärer Möbel,Matratzen rc. Sehr dünne H. werden bes. in Eng-land braun gefärbt zur Einlage in geringere Cr-garrensorten mit Kartoffel-, Lindeublättern undTabaksabfällen gemischt als beliebtes Verfälschungs-mittel angewendet. H. dienen ferner zur Füllungvon Coudensatoren, bes. der Theercondensatorender Holzgasfabriken rc. 2) H. von Metallen, bes.Eisen, Kupfer, Blei rc. beim Hobeln derselbenmit Maschinen erzeugt, sind Abfall, der meistwieder mit eingeschmolzen wird. Eisen-H. werden zuRostkitt, Kupfer-H.in chem. Laboratorien bei organ-ischen Analysen wie die Dreh- u. Bohrspäue dieserMetalle verwandt. Jmigck.
Hobhouse, Sir John Cam, Lord Brouzhton,brit. Staatsmann, geb. 1786 in London, SohnSir Benjamin H-s, eines reichen Brauers daselbst