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und charakteristischen Thätigkeit, die Natur in ihrer augenblick-lichen Stimmung: das sind die ideellen Objekte der Malerei.Hierin liegt aber zugleich die größere Leichtigkeit einer ironischenBetrachtungsweise vom malerischen Gesichtspunkte aus. Dennes ist eben die Zufälligkeit und Vergänglichkeit der zeitlichenExistenz, welche, weil sie an sich etwas Negatives enthält, znrJronisirung der darin sich offenbarenden Ideen antreibt.
Es ist bereits ein Beispiel solcher Jronisirung. „Die trau-ernden Lohgerber" von Ad. Schrödter, angeführt, welche sichals malerische Parodirung gegen die ihrer Zeit hochgepriesenealtdüsseldorfer Romantik richteten. Vielfach werden auch ironischeMotive, welche bereits durch die Poesie verwerthet sind, auf dasGebiet der Malerei übertragen, doch haben solche mehr nur einenillustrativen Werth, weil ihnen die Originalität der malerischenKonception mangelt, wie die „Scenen aus Don Quichote" vonSchrödter und aus der „Jobsiade" von Hasenklever. Zndiesen Darstellungen hat die Ironie den Charakter des komisch-Satirischen. Zuweilen verbindet sich damit ein Moment desAllegorischen, wie in der Thierfabel, wovon als ein allerdingsauch nur illustratives Beispiel die meisterhaften und echt ironi-schen Kompositionen Kaulbach's zum Goethe'schen „ReinekeFuchs" angeführt werden mögen. Allegorisch erscheinen solcheironischen Metamorphosen, weil sich unter der Thiermaske einesatirische Schilderung des entsprechenden menschlichen Handelnsund Denkens versteckt.
Aber diese Art der ironisirenden Allegorien ist keineswegs aufdas Thierreich beschränkt. Grandville hat, neben seinen male-rischen Satiren: „Reich der Marionetten" und „Eine andereWelt von Plinius dem Jüngsten", in seinen „Belebten Blumen"gezeigt, welchen Reichthum an geistvollen Beziehungen die poeti-sche Karrikirung der Pflanzenwelt zu liefern vermag. Ueberhaupt
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