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keit kennzeichnet sich, da sie nicht mehr unbefangen und naiv ist,sondern, als mit der Reflexion in sich behaftet, sentimental er-scheint, zugleich dadurch, daß sie sich ihrer bewußt ist. JeanPaul ist nicht blos humoristisch, sondern er will es auch sein, ermacht gewissermaaßen ein Metier daraus. Es ist daher erklärlich,daß er das Bedürfniß suhlte, dies sein Gebiet sogar wissenschaft-lich zu ergründen und so hat er denn in seiner „Vorschule der;Aesthetik" eine Paraphrase des Humors und der mit ihm ver--,wandten Formen der Ironie gegeben, welche uns die Mühe er-lleichtert, den specifischen Charakter seines Humors zu schildern !Er definirt ihn, im Gegensatz zu dem bloß Komischen, als „eiu ^auf das Unendliche angewandtes Endliches", was eigentlich um-gekehrt sein müßte, da die Unendlichkeit, nämlich das Bewußtseinder Idee, vielmehr im Subjekt liegt, welches mit diesem Maaßedas Endliche, die wirkliche Welt und die aus ihrer Endlichkeitentspringenden Widersprüche, mißt. Später vergleicht er denHumor mit dem „Vogel Merops, welcher zwar dem Himmel denSchwanz znkehrt, aber doch in dieser Richtung in den Himmelausfliegt. Dieser Gaukler trinkt, auf dem Kopfe tanzend, denNektar hiuaufwärts . . . ." „So entsteht jenes Lachen, worinnoch ein Schmerz und eine Größe ist." Dies mag genügen,um zu zeigen, daß jene Gebrochenheit des romantischen Subjekts,die aus dem Gefühl des Widerspruchs zwischen der unendlichenIdee und der endlichen Welt entspringt, sich bei Jean Paul alsabsolutes Erfülltsein mit dem substanziellen Gehalt der Idee er-weist und daher auch in dem Ausdruck derselben, als humoristischeWeltanschauung, durchaus positiv und energisch erscheint.
Hiezu steht nun die ihrer Zeit hochberühmte „Ironie"Schlegcl's in einem eigenthümlichen Gegensatz. Auf den Zu-sammenhang der Schlegel'scheu Romantik mit dem subjektivenIdealismus Fichte's, als dessen negative Konsequenz sie erscheint,
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