55
knospen als Quallen frei werden. Weder in hohen Breiten feh-len die Hydroidpolypen, noch in großen Tiefen.manr« geht an Europa von 5—542, TVtnrH
von 50—632 F., xo^o-rras von der Fluthgrenze
bis 374 F. Zwei Thuiaria kamen aus Wasser unter 0° aus 640,eine Lafoöa aus 345 F., Stephanocyphus auf Walknochen abBahia aus 2275. Es gab ihrer in 1525 F. auf dem atlantischenPlateau. Bei der Porcupinefahrt kam ein später verlorenes aus2435 F. Die Krone ist der roth und gelbe, der Gattung Cory-morpha nahe Monocaulus, 2 m hoch, mit Kelch und Tentakel-kranz von 40 am aus 1850 und 2900 F. im NordpazisischeuMeer. Eine Rhizostomiden qualle Cassiopeia fand sich imFischnetz aus 2040 F. südlich Montevideo und noch einmal.
Weiße ledrige Aktinien kamen ab Japan aus 565 F, zu-weilen große aus größer Tiefe, ab Japan aus 2050, 2800 und3125; scheibenförmige Diskosomen aus 1315 F. bei Juan Fer-nande;. Es gab viele Aktinien aus den Euplektellagründen. DieEingeweide der weißen Tiefseeaktinie sind mit demseben rothenFarbstoff, Polyperythrin, gefärbt wie Ceratotrochuspolypen.
Die Korallen der Tiefsee leben in der Regel colonienweiseauf Felsgruud und sind meist solitäre Turbinoliden. Fast alleGattungen greifen in die Tertiärzeit, manche weiter. Von42 Arten der Porcupine hatte keine die zelligen äußeren Auflage-rungen, wie sie die Riffkorallen größerer Meere verkitten;9 jener Arten sind zugleich pliocän, eine miocän, eine gehört derKreide an und fünf sind älteren Epochen verwandt. In 80—120 F. sind die zahlreichen Arten bei Barbados den tertiärenEuropa's viel ähnlicher als denen von Westindien, so daß 40Gattungen, 22 tiefe, 18 litorale, meist Riffbildner, übereinstimmen.Die Tiefseefauna Europa's schob sich westwärts und erhielt sich,als die Westindiens größtentheils unterging. Nur 10 Gattungenerreichen nach Moseley 1000, vier 1500 F.; über 1600 und durch
<IL7)