38
Garueelen ähnlich, aber durch unvollkommene Bedeckung derKiemen, fußähnliche Beschaffenheit von sieben Brustfußpaaren,Beschränkung der Kieferfüße auf ein Paar nicht jenen, sondernden Lophogastriden zuzurechnen, von anderen Schizopoden durchAbhebung des Panzers von fünf thorakalen Segmenten ver-schieden, dadurch und in Theilung des letzten Schwanzgliedes andie in den Segmentzahlen abweichende Nebalia erinnernd, welcheselbst in derselben Art wie im Mittelmeer an Kerguelen in 150 F.vorkommt. Die Gnathophausien haben, wie sonst schizopodischeKrebse, Augen und Gehörorgane an Brust, Schwanz, Beinentragen, Extraaugen an den Unterkiefern des zweiten Paares; siekönnen, was sie fressen, genau ansehen. In derselben Gruppegeht bC -8. von den tropischen Regionen
beider großen Meere bis in antarktische, an der Eisbarriöre er-setzt durch OL. a/at«. Ein dritter Schizopode mit losem Rücken-child hat auf Augenstielen statt normaler Augen große, teller-förmige Platten ohne Spur eines Sehapparats, ^s/a/ox>/Mai!-Mns IC. >8., in den Tropen beider Meere, mit Männ-
chen ausgezeichnet durch Verdickung der Fühler und der vorderenGliedmaßen, an der Eisgränze in 1950 F. durch den großenrns-'Mrs IC- -8. ohne diese Geschlechtsdifferenz ersetzt. DieEuphausiden, welche jeneSchildabhebung nicht haben, sind durchbesonders große Arten vertreten; Ar^/iartsra sr'mzi/s« IC. K. ent-behrt der Nebenaugen, deren die oberflächliche A. sechs
Paare an der Brust hat. Eiu Geißelkrebs, Mysis, welcher beiCrozet's und Kerguelen bis 170 F. im Schlamm lebt, hat blu-menähnliche Gestalt der Augenstiele und leere Chitinplatten wiePetalophthalmus. So sind deutlich Schizopoden, im Wesent-lichen pelagisch, in starker bathymetrischer Energie auch bis inlichtlose Tiefen ihr Leben zu führen mehrfach eingerichtet undeine Gruppe mit augenähnlichen Einrichtungen ungewöhnlicher
Art und Fülle verliert andere Male die Augen.
( 110 )