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Ordnung besetzt mit Keulen oder Tuba-artigen Bechern, überauszierlich sind.
Indem die sämmtlichen erwähnten mikroskopischen Orga-nismen in sehr großen Mengen todt gleich einem Regen zumGrunde sinken, liefern sie organische Substanz, Kalk, Kieselsäure,Eisen und andere Bestandtheile, deren die Tiefseebewohner zuihrem Aufbau bedürfen, und bilden den Boden, auf welchemdiese sich anzusiedeln haben. Das Vorkommniß jener ist,obwohl sie nicht auf dem Grunde leben, maßgebend für dessenAussehen und das Leben auf ihm. Indem Radiolarien in allenTiefen leben, steigt ihre Zahl mit der Tiefe der Meere, aber, fürdie Existenz Wärme verlangend, fehlen sie und Rhabdolithen denkälteren Breiten. Man findet sie nicht bei den Faroer und siewerden von der irischen Küste durch einen schmalen Arm einerarktischen Strömung 60—80 Meilen fern gehalten. Warmeund tiefe Meere müssen aus diesem Grunde im Schlamm relativviele Radiolarien haben. Dieses steigend, indem diePolythalamien,welche von mehreren hundert Faden ab zahlreich sind, von 1000 F.ab den Charakter regieren und in 2250 F. in großer ReinheitVorkommen, und andere Kalkschalen in 2300—2500 F. verschwin-den, wie das Chimmo zuerst in der Celebessee bemerkte. Mansieht jene zunächst noch verändert, gelblich, in Stückchen zerfallen,Coccolithen von den Rändern her augefressen, Schalen vonFlügelschneckeu, Pteropoden, verfärbt. Hernach fehlen Kalkschalengänzlich, der Kalkgehalt des Schlammes mindert sich und schwin-det, die weißliche Färbung (Globigerina-ooze) macht einer grauen(Grey-ooze), danach einer gelbrothen (Red clay) Platz. DieUntersuchung zeigt, daß diese Ausfüllungsmasse der TiefseetrögeSilikat von rothem Eisenoxyd und Thonerde ist, ganz gewöhn-lich mit Beimischung von Mangan, welches zuweilen schwarzfärbt oder sich in Knollen sammelt, seltener um organische Körper,einen Haifischzahn, eine Schwammnadel, öfter um Bimstein-
(SS)