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Über die Thiere der Tiefsee
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achstge Form der Nadeln, wenn auch öfter in Verkümmerung undfadiger Auslängung von Achsen, als charakteristisches Merkmal,so daß sie O. Schmidt geschickt als Hexactinelliden zusammen-faßte, welche Schwammordnung seltsam die nordische Tiefseemit seichteren Gewässern tropischer Meere und der Kreidezeitverknüpft.

Eine andere Kategorie von niedrigen Organismen, welcheaus pelagisch schwimmendem Leben und Sterben zahllose Trümmerzum Meeresboden hinabsendet, griff von 1854 in die Materieder Tiefseeforschung stark ein und leitete zunächst in eine ver-kehrte Bahn.

Mit den zur Prüfung des atlantischen Grundes verbessertenSonden kam aus über 1000 F. gleichmäßig grauweißer Schlammmit zahlreichen Schalen von Polythalamien. Railey zeigte dieVerbreitung des Schlammes solcher Art im ganzen atlantischenOzean. Diese Schalen sind kalkig, werden hergestellt von öftergrünlicher, gelblicher oder orangefarbiger, nicht Zellen darstellender,sich in sormveränderlichen Fäden ausstreckender eiweißiger Ur-substanz (Protoplasma) und haben jenen Namen, weil meist inKammern getheilt, welche, bei höheren von Stützwänden durch-setzt, stets mit Poren durchlöchert sind, woher der andere Nameder Klasse, Foraminiferen. Jener Schlamm enthielt am häufig-sten die etwa 1 mm große, bereits in der Kreide bemerkte

mit zahlreichen spiralig verbundenen,in der Reihe an Größe zunehmenden, gegen einander abgeplatte-ten, sonst kuglig gewölbten Kammern und erhielt danach denNamen des Globigerinenschlamms. Sparsamer fand sich OSn-U-ra «E-vs-'sa ck'O., welche, zunächst einfach kugelig, doch zuweileninnerlich 3—4 kleine Kammern birgt, mit 5—6

scheibenförmig geordneten Kammern, in wärmeren Meeren diegrößere in kälteren /I etwas

kreiselförmig und mit peripherisch mehr ausgedehnten, konisch

XIV. SIS. SIS. mg)