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Das physiologische und psychologische Moment in der sprachlichen Formenbildung
Entstehung
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sentliche formale Hilfsmittel; und die griechischen sogenanntenVerba contracta wie r/'.xco, waren, wie kein

einziger Sprachforscher bezweifelt, ursprünglich Verba auf -«gm,-esc,-, -»gm. Also z. B. 7ret(,am aus *?rLt()«-gm 1)einen Versuchmachen" kommt mittels dieser j-bildung von TretenVersuch,Probe", ö»u/.omzum Knecht machen", z-toöomLohn geben"«ns *ü»o/l»-gm, *z,to^»-gm ebenso von 6oi^»sKnecht, Sklave",znoSosLohn, Sold". Während allen also dies eine gemeinsamefeste Basis ist, dissentirte auch seither schon sofort eine beträcht-liche Anzahl von Grammatikern, wenn es sich irgend wer bei-kommen ließ, auch noch in einer anderen Gestalt das alte Deno-minativa bildende -g- zwischen Vocalen, nämlich als griechischwiederfindeu und z. B. Trer-gri^m so gut wie 7kLt(i«m auf eineGrundform *.iLt^«gm, alsDenomiuativum von demNomenzurnckführen zu wollen.

Derselbe Forscher, der mit Unrecht die Ansicht von demUebergauge des inlautenden intervocalischen -g- in griech. -L-aufgestellt hat und bisher daran festhält, daß 7r,er(-«Lm undactyäm formal völlig identisch und verschiedene Wandelungeneiner und derselben Grundform seien, derselbe Forscher (G. Cur-tiut) läßt sich dann wiederum seinerseits mit Recht nicht dieNentificirnng des griechischen Wortes öle»?Gott" mit lat.

- äeus, welche andere Sprachvergleicher aufrecht halten, gefallen.Er hat ähnliche, d. h. im Princip gleichgcartete Gründe gegendiese Vergleichung, wie sie Andere gegen seine Ansicht über dast in Mi()«^m geltend machen, vor allem nämlich den, daß ausursprünglicher Dentalmedia indog. ä lat. ci auf griechischemBoden nach dort herrschenden Lautgesetzen niemals die Aspiratach sondern immer nur ö, die Media, werde.

Oder, um auch eiu vaterländisches Beispiel zu setzen, wennseit den Tagen der Forschungen Nasks und Jak. Grimms überd>e germanischen Lautverschiebungsgesetze eine neue Etymologie

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