vermehren, so würde ich darin den schönsten Lohn finden sürmein — ich weiß nicht ob immer gelungenes — Bemühen,unter einer großen Menge von Material eine geeignete Auswahlzu treffen, um vermittels desselben dem Laien einen genügendenEinblick in fachwissenschaftliche Principienfragen zu gewähre«und ihn wo möglich sogar zu einem Urtheil in denselben zu be-fähigen.
Anrrierlmrigeri.
1) Mit einem * bezeichnet man nach allgemeinem sprachwissenschaft-lichen Brauche erschlossene Formen, solche, die nicht historisch belegtsind, sondern nur gcmuthmaßt oder aus irgend welchen Gründen voraus-gesetzt werden.
2) Die Eintheilung der Analogiebildungen in die zwei Kategoriender „stofflichen" und der „formalen" Ausgleichung hat zu ihrem UrheberPaul in dessen Beitr. z. Gesch. d. deutsch. Spr. u. Liter. VI 7. ff.
3) Vergl. Diez, Gramm, d. ronran. Spr. 1^ ISO, 173, 177.
4) DeS Diez'schen Gramm, d. rom. Spr. 11^. 157 fragend aus-gestellten lat. *äsirs bedarf es somit gar nicht, um ital. Ziro, ebensowenig des altlateinischen Jmperfects rbam statt i'äbaw, um ital. ivsneben Zivn zu erklären.
5) Zur Veranschaulichung des Unterschiedes von starker und
schwacher Stammform ist am lehrreichsten im Griechischen die Decli-Nation der Wörter wie der Genitiv 7r«.^-o?, der Dativ n-rrp-l
sind von der schwachen Stammform der Accusativ n-rrr/i-«. aber
und der Pluralnominativ von der starken Stammform
gebildet.
Druck von Gebr. Nnger (Th. Grimm) in Berlin, Schönebergerstr. l? l>.
(SSS)