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Ursprung an verschiedene physiologische Vorbedingungen, unddiese haben naturgemäß verschiedene Folgen.
Der andere Weg, auf dem man zu demselben Ziele, dieexclusive Giltigkeit der Lautgesetze immer klarer sich Herausstellenzu sehen, gelangte, ist eben der, daß man einen großen Theilder formalen Erscheinungen im Sprachstoff, welchen man früherebenfalls als die Wirkung der physiologischen Gesetze aufzufcissengewohnt war, auf psychologische Ursachen zurückzuführenlernte. Hierauf näher einzugehen wird Aufgabe des nachfolgen-den Theiles meiner Abhandlung sein.
Ja, es kann endlich auch Folgendes wohl noch als einWahrscheinlichkeitsgrund für die Richtigkeit unseres Satzes an-geführt werden. Die beschränkte Geltung der Lautgesetze istallgemein anerkannt. Mindestens eine eingeschränkte Geltungunseres Satzes ist es eben welche überhaupt die Grundlagebildet, auf der von Anfang an die Sprachwissenschaft aufgebantist. Es ist ganz unleugbar, daß die ältere vergleichende Gram-matik nur iu so weit, als sie nach demselben Grundsätze von derExclusivität des Wirkens der Lautgesetze unbewußt verfuhr, zuAufstellungen gelangt ist, welche allgemeinen Glauben fandenund zu finden beanspruchen durften. Nur so weit erstreckte sich ldie echte Wissenschaftlichkeit und wissenschaftliche Sicherheit, alsunserem Satze praktische Befolgung auch schon vorher in dersprachwissenschaftlichen Forschung, wenngleich unbewußt, zu Theilward. Da, an dem Punkre begann nachweislich immer derStreit der Meinungen, wo unser Satz von irgend einer Seitepraktisch verletzt zu werden anfing. Ich will zum Zweck desbesseren Verständnisses wiederum einige Beispiele wählen.
Im Griechischen ist nach einem allgemein anerkannten Laut-gesetze ursprüngliches inlautendes j zwischen Vocalen ausgefallen.Ein -H war nach altem indogermanischen Brauche das zmBildung denominativer (von Substantiven abgeleiteter) Verba we-
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