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Die Glanzpunkte des Rheines in Wort und Bild : eine Erinnerung an die interessantesten Orte von Deutschlands schönstem Strom zwischen Niederwald und Drachenfels
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bald wieder zurück und blieben in jenerschweren Zeit unbehelligt. Im Jahre 1773legte ein verheerender Brand die altehr-würdigen Mauern gänzlich in Asche; dochunter der Sorgfalt des Erzbischofs von Kölnwurde das Kloster wieder neuerbaut undbedeutend schöner und geräumiger einge-richtet. 1822 wurden die Gebäude ver-äussert und zu einem Gasthause eingerichtet,das besuchter war, als irgend ein anderes.Im Jahre 1841 gab Franz Liszt hier aneinem schönen Sommertage ein Konzertzum Besten des Kölner Domes und dasganze Eiland wimmelte von Menschen.

Seit dem Jahre 1845 ist N o n n e n w e r t hwieder im Besitze einer geistlichen Korpo-ration und ein Kloster geworden. Inneuester Zeit aber stehen auch jetzt wiederseine Mauern verödet.

Woher aber mag es kommen, dass unsder Anblick von Rolandseck und Non-nenwerth so wunderbar ergreift?

Wir denken an Roland und Hilde-gund. Denn alles, was eine Menschenbrusterfüllen, bewegen und durchzittern kann,die zartesten, innigsten und duftigsten Re-