— 80
halt dieser Darstellung könnte möglicherWeise den rheinischen Volkssagen entnom-men sein. —
Im Jahre 1360 wurde Remagen ringsvon hohen Mauern und Türmen umgeben,und im 30jährigen Kriege von den Schwedenin Brand gesteckt. —
R e m a g e n ist reich an schönen Aussichts-punkten und wird namentlich der Victoria-berg mit seinen stets wechselnden Bildern,jedem Freunde der Natur in angenehmerErinnerung bleiben.
Neben der Stadt erhebt sich dicht amRhein der „Apollinarisberg," mit der in denJahren 1839-53 vom Grafen Franz Egonvon Fürstenberg - Stammheim, imreinsten gothischen Stil, durch den KölnerDombaumeister Zwirne r, erbauten Kirche.Dieses Juwel rheinischer Kunst übt auf alledie den Rhein bereisen, einen merkwürdigenZauber aus. Von allen Beschreibungen, diedarüber existieren, ist die von Hocker diebündigste und beste. Wir ersehen daraus,dass die Bürger von Remagen, unterstütztvon der Abtei Siegburg, im 10. Jahrhun-dert dort oben, wo früher schon eine kleine