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Bei Anlegung des Rheinwerftes fand maneine noch gut erhaltene Lanze, viele römischeMünzen in Urnen und die Reste eines rö-mischen Bades. Beim Bau der Eisenbahnwurde ein grosser römischer Votivstein ge-funden, der sich in der Felsenböschung' amWege zur Apollinariskirche eingelassenbefindet.
Im Mittelalter war Remagen ein sehrbedeutender und wichtiger Ort mit einemeigenen Burggrafen.
Die katholische Pfarrkirche ist ein wich-tiges Denkmal romanischer Kunst am Rhein.Franz Wegler beschreibt in seiner Kunst-geschichte diesen interessanten Bau ausführ-lich und glaubt, derselbe stamme aus demJahre 1005. Der spätgothisch überwölbteGhor ist 1M6 eingeweiht worden.
Interessant sind die vielen phantastischenFiguren, meist Tiergestalten und Zerrbilder.Da findet sich unter andern ein Drache unddarunter ein kurzröckiger Mann auf einemTiere reitend. Dort steht ein Krieger mitSchild und Lanze und weiter sehen wireinen bärtigen König auf einem Wagen, dervon zwei Greifen gezogen wird. — Der In-