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Die Nacht war lau. Der Mond schienhinter dem leichten Gewölk bleich auf dieFluren und der Nachtigall Sehnsuchtsruftönte aus dem nahen Gebüsch. Der Ritterlegte sich angekleidet ins offene Fenster undschaute hinab in den in tiefer Ruhe liegen-den Hof, an dessen einen Seite das Hausdes Schatzmeisters stand, in dem die Jung-frau wohnte.
Die Zeit, in welcher Elsbeth bei demAdepten erscheinen sollte, kam mit geflügel-tem Schritte heran. „Leb' wohl Vater, —seufzte sie leise vor sich hin, — um michglücklich zu machen, hast du dich ins Un-glück gestürzt und um dich ihm zu entreissen,gehe ich in den Tod. Beweine mich nicht,dort oben sehen wir uns wieder!"
Wie ein Geist aus lichter Höhe schwebtesie darauf hinaus über den Hof und eiltenach dem Gemach des Adepten.
Der junge Ritter, dessen Blicke sehnsüch-tig dem Mädchen gefolgt waren, ahnte einGeheimnis. Fast willenlos trieb es ihn anzu folgen und leise und geräuschlos eilteer ihr nach, bis vor dieThür des Gemaches,in dem sie verschwunden war. Da hörte