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Freundlich dankend stieg er vom Pferde,schüttelte dem Schlossvogt und Schatzmeis-ter die Hand und liess sich in seine Ge-mächer geleiten.
Unterwegs jedoch verlangte er Elsbethzu sehen und als das Mädchen mit sittigemErröten, aber edlem Anstände ihm grüssendentgegentrat, sprach er freundlich: „Ei, ihrseid gross geworden, Elsbeth, und ich stehebei eurer Holdseligkeit nicht dafür ein, dassihr mir keinen der anwesenden Ritter ab-trünnig macht."
Mit scherzendem Finger drohend, stellteer sie hierauf den Rittern vor und manchesAuge blickte mit zärtlichem Verlangen auf
die schöne Jungfrau.
Nach einigen wohl-
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wollenden Worten entliess er sie und schrittin sein Gemach; Elsbeth aber kehrte inihre Wohnung zurück, um sich auszuweinen.Unter den Rittern des Gefolges war auchein Edeler von Wes terburg, auf dendieses schöne, bescheidene Mädchen einentiefen Eindruck gemacht hatte. Er konnteihr liebliches Bild nicht aus seinem Herzenverdrängen und auch in der Nacht standes vor ihm und wehrte den Schlaf.