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Studenten mit ihren Lehrern Norbert Michalowski, Lektor der Philosophieund seinem Gehülfen Diakon Lndwig Rozyc, der knrz daranf vom Bres-lc>uer Weihbischof die Priesterweihe erhielt und am 25. März seine Primizin der Kapelle Maria Verkündigung am Fuße des Berges hielt.
Graf Gaschin bat zunächst das geistliche Amt in Breslau um die Ge-nehmigung, daß Ordenspersonen aus der Krakauer Diözese in der Bergkirchepredigen, celebriren und beichthören können, wozu am 16. Februar 1656der Consens erfolgte. Auf Einladung desselben Grafen, der Landhauptmannder Fürstenthümer Oppeln-Ratibor gewesen und Präsident der schlestschenKammer geworden, versammelte sich am Tage des h. Petrus von AlcantarasIS, Oktober) in Zyrowa der Weihbischof.Sebastian von Rostock, FranzZgnaz Freiherr von Wclczek, Kanzler der Kathedrale, Ärchidiakon von Op-peln und Propst von Ratibor, der Guardian Franz Rychlowski mit nocheinem Franciskaner und viele andere Gäste. Damals übergab ConstantinZwanicki, Dekan von Oppcln, fürstbischöflicher Commissar und Pfarrer vonLeschnitz die Bcrgkirche dem Orden und entsagte allen Rechten auf dieselbe;für die Einbuße am Opfergelde und an Begräbnißgebühren entschädigte derGraf die Stadtpfarrei mit einem Kapital von 500 Thalern. Hierauf be-gann er den Bau eines Klosters von Holz neben der Kirche und stellte dieFundationsurkunde am 16. Juni 1657 auf Schloß Zyrowa aus. In der-selben bezeugt der fromme Wohlthäter: Da der allmächtige Gott in seinerGüte ihn mit zahllosen Gütern reich gesegnet, wolle er zum Dank dieselbenin die himmlische Schatzkammer zurücklegen und da es für jeden Katholikenstrenge Pflicht sei, für die Erhöhung der heiligen Kirche zu sorgen, so wolleer auf seinem Porambaer Grunde, auf dem St. Georgenberge, Chelm ge-nannt, damit in dem St. Annakirchlein, wo bisher nur einigemal des JahresGottesdienst stattgefunden, täglich das h. Opfer dargebracht werde, eine Kircheund Kloster bauen, das innerhalb 4 Jahren ausgeführt sein soll. Die Ur-kunde wurde am 16. Juli in der Oppelner Kanzlei bestätigt und weil dieLrdensbrüder keinerlei Eigenthum besitzen, dem apostolischen Syndikus Wenzelvon Twardawa auf Dzieschowitz übergeben. Der Ort war zur Anlagemies Klosters sehr geeignet; von dem Gipfel reicht weit hinaus der Blickauf das böhmische, mährische und ungarische Gebirge; nach Osten sieht mandas berühmte Kloster Czenstochau. Die ringsum in Thal und Ebene Woh-nenden schauen gern ans den mit dem Heiligthum gekrönten Gipfel. Wermit der Eisenbahn von Cosel nach Oppeln fährt, kann bei Dzieschowitz diefreudige Erregung so mancher Passagiere wahrnehmen, die mit Andacht hin-über blicken, da es in Oberschlesien wohl wenig Katholiken gibt, die nichtwenigstens einmal die wichtige Stätte besuchten.
Graf Melchior stiftete am 21. September 1658 aus seinen zahlreichenGütern, den Herrschaften Zyrowa, Rosenberg, Woznik und Polnisch-Neukirchein Majorat und verpflichtete den jedesmaligen Besitzer: daß er katholisch