Kaiserschreiben I, 1376—13X0.
III. 47
1376 Juli 4. Fft verbürgt sich für 830 Gulden, welche K. und Wenzelvon Brune zu Brunenfels entliehen haben, und ermächtigt den-selben, das Geld, wenn es nicht zum richtigen Termin gezahltwürde, auf Rechnung der Stadt bei den Ffter Juden aufzunehmen.Abschrift. 71
ca. 1376-78. Thuno v. Koldicz, kaiserlicher Kammermeister undHauptmann zu Breslau, bittet Fft, die ihm schuldige Gülte von50 Gulden dem Ueberbringer des Briefes auszuzahlen. 78
1377 Febr. 6. K. erlaubt Fft, in dem Reichswald daselbst 30 Hubenauszumessen und zu verkaufen. Abschrift. 69
— April 2. Adolf, erwählter Erzbischof v. Mainz, erklärt, dass Fiteine dem Kaiser Karl gehörige Krone an seine Bevollmächtigtenund dass diese die Krone ihm selbst übergeben haben. B U 754.RTA I.156. 59
s. a. (Sept. 29.) Fft fordert Gelnhausen auf, seine Gesandten mitdenen Ffts in Landfriedensangelegenheiten zum Kaiser zu schicken.Entwurf. 76
s. a. (Juli 15.) Fft theilt Gelnhausen mit, dass es mehrere Briefe,u. a. einen des Kaisers Karl, für Ulrich v. Hanau und die Wetter-auischen Städte erhalten habe, und fordert zur Beschickung desnächsten Landtages auf, auf welchem sich die Gesandten derWetterauischen Städte mit Gottfried v. Stockheim über eine Ant-wort benehmen sollen. Abschrift. 28s. a. (Freit, vor Laet.) Die Grafen Eberhard und Ulrich v.Württemberg fordern Kaiser Karl auf, denen v. Hohenried gegendie von Fft zu ihrem Rechte zu verhelfen. 29s. a. (Samst. nach Oculi.) Heinricus Beyre, miles de Bopardia,bittet Fft, ihm zu dem Sale in Fft, dem jetzigen Kaufhaus, zuverhelfen, welches ihm Kaiser Karl längst verliehen, das abervon dem verstorbenen (1357) Jakob Knoblauch in Besitz genommenwurde. 82s. a. et d. Fft empfiehlt nichtgen. Stadt den Lübecker Stadt-schreiber, der Geschäfte am kaiserlichen Hofe hat, und bittet umNachrichten von letzterem. Entwurf. 39s. a. et d. Fft überschickt einem nichtgen. Herrn einen Brief desKaisers und bittet um Meinungsäusserung. Entwurf. 771380 Juli 19. König Wenzel erklärt, dass er der Löwengesellschaftund Fft einen Tag zu Mergentheim zur Entscheidung ihrer Streitig-keiten gesetzt habe, dass aber nur letzteres diesen Tag beschickthabe. 87