42 III.
Kaiserschreiben I, 1346 -1352.
1346 Sept. 30. L. benachrichtigt Fft, dass er die Chorherrn vonSt. Peter zu Mainz, nachdem sie sich mit ihm, mit ErzbisehofHeinrich v. Mainz und mit Konrad v. Kirkel verglichen, aus derReichsacht gethan habe, und befiehlt, sie im Besitze der zurück-gegebenen Güter, namentlich gegen Heinrich v. Isenburg, zuschützen. B U 602. 22
s. a. ( Sonnt, vor Pfingst.) L. beglaubigt bei Fft seinen SchreiberLeonhard und Dietrich v. Hontschuchsheim als seine Gesandten inwichtiger Angelegenheit. I
s. a. (Sept. 28.) L. theilt Fft mit, dass er mit dem geächteten v. HanauKrieg führen müsse und seinen- Landvogt Friedrich v. -Huttenzum Hauptmann bestellt habe, und fordert die Stadt auf, demletzteren beizustehen. 3
s. a. (Donnerst, vor Agn.) L. theilt Fft auf dessen Beschwerde überdas gegen die Stadt gerichtete Holzzuführverbot des v. Hanauund der v. Falkenstein mit, dass er den v. Hanau zur Aufhebungdes Verbotes veranlasst habe. 4
s. a. (Sonnt, vor Kath.) L. theilt Fft mit, dass er den Erzbischof v.Mainz und den Markgrafen v. Jülich angewiesen habe, die Stadtgegen den Herrn v. Westerburg und ihre anderen Feinde zuschützen. 6
1349 Mai 26. König Karl IV. bestätigt dem Erzstifte zu Mainz alleseine Freiheiten und Privilegien. Abschrift. 83a
— Mai 26. K. erklärt, dass er Heinrich v. Virnburg, der sich nenntErzbischof v. Mainz, und genannten Mainzer Geistlichen gelobthabe, in ihrem Zwiste mit Erzbischof Gerlach v. Mainz den letzterennicht zu unterstützen. Abschrift. 83b
— Juni 26. K. erklärt, dass er den Eltern die zwei Messen bestätigthabe und die Besucher derselben in seinen und des Reiches Schutznehme. Zwei Ausfertigungen. BU613. 32, 33
— s. d. K. schenkt der Gräfin Irmengard v. Nassau das Haus desFfter Juden Salman Phiselin. Abschrift. 31
1352 Juli 13. K. fordert Fft auf, dem Propst Heinrich zu Nordhausen,den Grafen Heinrich, Dietrich, Bernhard und Ulrich v. Hoenstein,mit denen er sich versöhnt habe, alle ihre Rechte gemäss ihrenHandfesten und Briefen zukommen zu lassen. 57
— Juli 25. K. gebietet Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen, denLandfrieden zu halten und die Münze anzunehmen, welche Erz-bischof Balduin v. Trier als sein Vikar mit anderen Herren derUmgegend festgesetzt, bezw. hat schlagen lassen. 83c