Privilegien 1297 —1320.
III. 3
500 Mark jährlicher Einkünfte vom (Jngeld und von den Judenin Fft an. B U 312. 20
1299 Febr. 13. Kg. Albrecht verleiht den Fftern die Gnade, dasskeiner sie oder einen der Ihren mit Kampfrecht oder wegenSchulden ausserhalb der Stadt vorladen dürfe. P P 12. B U 323.Mit Vidimus Erzbischofs Konrad v. Mainz. 21, 17a
— Febr. 13. A. bestätigt den Fftern alle ihnen bisher verliehenenRechte, Freiheiten und Gnaden. P P 10. BU322. 22
— Okt. 3. A. weist dem Erzbischof Gerhard v. Mainz 500 tf Hellerjährlicher Einkünfte von den Ffter Juden an als Entschädigungfür die Zehnten und Gefälle, welche Gerhard als Erzkanzlerkünftig von Juden in Deutschland zu empfangen haben könnte.B U 327. 23
1303 Mai 19. Fft erklärt, dass seine Misshelligkeiten mit Ulrich v.Hanau, Landvogt der Wetterau, ausgeglichen seien und dass essich mit diesem verbinde. Abschrift. B U 349. Ugb. A 81. F.
1306 Juli 29. A. belehnt den Ffter Schultheissen Volrad mit 2V2 Markjährlich von dem Ffter Marktrecht mit Vorbehalt der Wiederein-lösung. BU371. 24-
1308 Mai 11. Erzbischof Peter v. Mainz schreibt den Ffter Juden,dass er dem Sifrid v. Eppstein 100 Mark jährlich auf sie ange-wiesen habe. B U 380. 25
1310 Juni 10. Kg. Heinrich VII. bestätigt die wörtlich mitgetheilteUrkunde Kg. Adolfs von 1297 Juli 7. 27
— Juli 27. H. bestätigt den Fftern alle ihnen bisher verliehenenRechte, Freiheiten und Gnaden. PP12. BU390. 2(>
1314 Dez. 20. Kg. Ludwig bestätigt die wörtlich mitgetheilte Ur-kunde Kg. Fleinrichs von 1310 Juni 10., worin dieser die UrkundeKg. Adolfs von 1297 Juli 7 bestätigt hatte. 27
1318 Okt. 24. L. erlaubt den Fftern, von jedem ausgeführten AchtelFrucht einen Denar zu erheben und für städtische Bedürfnisse zuverwenden. ~B U 447. 28
— Nov. 14. L. erlässt Fft, Wetzlar, Friedberg und Gelnhausen wegenihrer dem Reich geleisteten Dienste die am 11. Nov. fällig gewe-sene Reichssteuer von 1600 Mark. B U 449. 20
1320 Mai 29. L. bestätigt Fft alle bisher verliehenen Rechte, Frei-heiten und Gewohnheiten. PP13. B U 452. 30
— Mai 30. L. befreit Fit, Friedberg, Wetzlar und Gelnhausen vonallen Steuern, so dass 4tie nur im äussersten Bedürfnissfalle demKönig am 11. Nov. 1600 Mark zahlen. PP13. BU453. Mit Vidimusdes Markgrafen Friedrich v. Brandenburg von 1436. 31, 31a