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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1509.

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statt zum tail als wol berurt als vns, vnd diewyl dann das wirdig gotzhus vnd wir deß wiltpanns vnd derhohen gerichten halb, das vns die an den obgeschribnen enden zugehoren, darzulegen haben, kundtschafft, lutvnd brief vnd ouch sollichs byßhar ingehept, gevpt, geprucht vnd dartzu vormals zu Fützhain vmb todschlegouch richten laußen haben, so ist an ewr gnad vnser vlißig ernstlich pitt, das wirdig gotzhus vnd vnser ge-main statt by dem iren gnadigklich vnersucht, ouch vngeirrt beliben zu laußen vnd vns in dhain gezeug oderrechtuertigung zu füren, deß euer gnad vnd ouch wir mer costens erlyden wurden, dann sollicher spann wert,sonder zwyfels, wo wir dann ewer gnaden vnd den ewern dienst gefallen vnd gut nachpurschafft bewysenmögen, das wir deß allzyt gutwillig vnd genaigt sin wellen." Concept im Staatsarchiv Schaffhausen.

474.

1509, Mai 18.

Wolfgang Graf zu Fürstenberg etc. und seine Gemahlin Elisabeet, geboreneGräfin von Solmß, und derzeit regierende Frau in der Herrschaft Kintzigentals, be-freien das Kloster Alperspach von den Zöllen zu Wolfach, Husen und Haßlach fürihren Autheil des halben Zolls daselbst, von Wein, Korn, Fastenpciso und anderem,was in dessen Keller oder Küche gehört, „vff wägen oder vberrücks", bis auf jährlich3 Gulden, an jeder der genannten Zollstätten einen. Dafür verspricht das Kloster,sie, ihre Vordem und Nachkommen in sein „selbuch" zu schreiben und mit seinemsonntäglichen Gebet zu bedenken.

Geben vff frytag vor Exaudi 1509.

halten.

Von den Siegeln des Grafen Wolfgang und des Klosters Alpirsback ist das letztere (beschädigt) er-

Perg. Or. Stuttgart (Kloster Alpirsbach).

1509, Mai 25.

Nesselwang.

475. Kaiser Maximilian an den Grafen Wolfgang zu Fürstenberg, seinen Hofmar-

schall, obristen Hauptmann und Landvogt im Elsas und der Ortennaw: durch desGrafen Diener Jörgen Stauffer sendet er ihm den „abkündtbrief" an Bischof Wilhalmzu Straspurg der Pfandschaften halben, die dieser und sein Stift auf die LandvogteiOrtennaw, des Grafen Verwesung, haben. „Vnd ist vnser maynung vnd beuelh, dazdu denselben abkündtbrief erst nach ausgang des reichstag, yetzo zu Worms, durchainen boten vnsers regiments zu Ensisheim vberantwurten lassen, angesehen, wo sölhsee beschehe, daz vns das bey den stenden des reichs, nachdem gedachter bischoue zuStraspurg in sonderlich verwont vnd in grossem ansehen ist,, etwas nach tail vnd Zer-rüttung bringen. So haben wir auch bemeltem deinem dienner deins bestelbriefs vnd

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