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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1509.

vertrag vnd entschaid, ouch Satzung der obbestimpten marcken mit vnserm gunst,wissen vnd willen zugegangen vnd besehenen, gereden vnd versprechen ouch daruf zuallen taylen für vns, vnser erben vnd nachkomen, by vnsern wirden, eren vnd gutentrüwen, dem also trüwlich nachzukomen, zu geleben vnd dawider nit zu sein, zuthun noch schaffen gethon werden, indhain weg, alles getrüwlich vnd vngeuarlich; vnddes zu merer vrkund vnd bestätigung haben wir obgenanten, Wolfgang graue zu Für-stenberg etc. vnser aigen vnd wir Michael, abte vnd der conuent des gotshus Allerhailigen,vnser abtey vnd conuents, vnd ouch wir burgermaister vnd rate ze Schaffhusen vnsergemain statt ingesigele alle ouch offenlich henken lassen zu der obgenanten taidungs-lüten insigele, an cliß vertragsbrief, der zwen in glicher lut gestellt vnd vffgericht,gemacht vnd yeder parthey dero ainer gegeben.

Vnd beschehen vff montag nach dem sontag, als man in der hailigen kirchensinget Cantate, nach Cristi vnsers lieben herren gepurt fünftzehenhundert vnd nun jare.

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Die Siegel: 1. Conrads von Schellenberg (grün in Schüssel; im Schilde 2 Querbalken; aufdem Helm 2 Jagdhörner; S. ton. .... TnjEllBn......), 2. Hansen von Karpfen (grün in Schüssel; im

Schilde 2 die Köpfe von einander kehrende Karpfen; auf dem gekrönten Helm r. eine Hirschenstange, 1. einwachsender Karpfen; kjam, rott. karpfen.), 3. des Grafen Wolfgang (roth in Schüssel, wie oben), 4. d e sAbtes Michael von Allerheiligen (spitzoval, gelb, schön gearbeitet; unter gothischem Baldachinmit Säulen und Fialen ßildniss des stehenden, barhäuptigen Abtes, in der r. Abtstab, in der 1. einen unkennt-lichen Gegenstand haltend; darunter 2 Schilde, r. der Stadt Schaffhausen: aus einem Thurme nach 1. hervor-brechender Widder; 1. des Abtes: eine gespannte Armbrust; . mfdjaxlia. abbas, mo. mm. fittor.' feaffrt(",..), 5. d e sKlosters Allerheiligen (spitzoval, gelb; im Siegelfelde Christus auf Wolken thronend; .. COVT".

MONASTERII. SCI. SALVATCRIS. IN........) 6. DerStadtSchaffhausen (grün; aus einem mit

einem Hause verbundenen Thurme nach r. hervorbrechender Widder; SigilüraT. SJemtont, riottut'. Btaftyvfznf..).Perg. Or. im Staatsarehiv Schaffhausen. Ein zweites Exemplar im f. f. A.

1) In zwei Schreiben von 1508, Jan. 21. und 27. (sampstag nach Hilary und frittag nach Sebastiani)des Obervogtes der Landgrafschaft Bare. Jerg von Regkenbach, an Bürgermeister und Rath der Stadt Schaff-husen und deren Richter und Urtheilsprecher erhebt dieser Einsprache, dass dieselben über einen zu Grimmetz-hoffen begangenen Todtschlag zu Eietzen richten wollen, da Grimmeltzhoffen zur Landgrafschaft seines Herrn,des Grafen Wolfgang gehöre. 2 Pap. Or. Donaueschingen.

2) 1508, März 17. (fritag nach Innvocavit) schrieben Burgermeister und Rath zu Schaffhusen an denGrafen Wolfgang zu Purstemberg etc.: „Nachdem vnd in nechst versehynen tagen euwer gnaden amptlüt byvns gewesen sindt vnd mit vns red gehalten haben deß todschlags halb zu Grimeltzhoffen geschehen, darüberwir daselbs zu Grimeltzhoffen, ouch zu Fützhaim vnd Epfenhoffen richten laußen haben, deßglichen von deßJagens wegen, da ewer gnaden ye beduncken welle, das ie von vns an den orten vbergriffen werden vnd üchan dem ewern irrung vnd intrag geschech, vnd so ir dan genaigt syen zu guter nachpurschafft, die gegen vnszu beharren, so sye ewer gnaden beger, der sach mit vns zu gutlichen vnuerbundnen tagen zu komen, vmgutlicher hinlegung oder gepurlichem vßtraglichem rechten zu reden. Wie dann sollichs der ewer Werbung mitmer Worten geluttet haut, haben wir damals gehord vnd aber daruff so ylentz nit konden antwurt geben, vßder vrsach, das die sach der erwirdigen gaistlicnen herren appt vnd conuent deß gotzhus Allerhailigen in vnser

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