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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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499
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daz er sich muoz nemen an

dannen bezzerunge kumt alzan,16635 also nü hie ist wol schin,

wie daz wazzer worden ist win,

diu vinster ze Hellte bräht.

Wer möhte baz des haben gedäht

wan der daz sfelicliche leben16640 üf dem berge wolde geben

sinen jungern, dö er sie lerte,

dannen sieh sit bekerte

vil manic man zuo der kristenheit,

dem diu selbe sselikeit16645 wurzete in sinem muote.(s. 756) So sprach got der guote:

'Die nü ir geistes arm sint

die heizent des hinielriches kint.

Die senf'te sint mit triuwen16650 die suln die erden biuwen,

daz erbe miner ewikeit

äne müe und äne arebeit.

Die durch minen willen

wuofent die wil ich stillen.16655 Die hungert und durstet umb daz reht

die werdent gesatet, als ir nu seht.

Die also barmherzic sint

die gestille ich also miniu kint.

Der herze nü ist reine16660 die gesehent mich alterseine.

Die den fride machent

min engel sie an lachent.

Die man hazzet umb daz reht

den ist min himelrich gereht.16665 Nu freuwet iuch alle, sprach er do,

16638 Owi w' 16639 die feleeliche 16646 D' S 4 , So

C'r 16650 bovwen 16651 Die; erde S*, irbe Cy 16656 alfo

16 658 my 16662 Mit S *, My verl>. Cf 16663 Die] Den 16664hieml nicht S 4 , himelrich C T .

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