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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
486
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Zerfüere, waltunder got,16205 al des viendes gebot

und sine kraft unnütze

von stnem antlütze.

Gip im gewalt durch min gebet,

daz er sin houbet gar zertret10210 des argen Schalkes alzehant;

er ist der sele viant.

Von himel sende dinen geist,

daz er (si) sin volleist;

gesterke in also daz er iht16215 von dem hellewarte enwiht

werde den da nienien siht.

[werde überwunden niht|

Schaffe daz vil schone,

daz er von dir die kröne16220 emphähe durch din ere,

daz din name iemermere

an im geret werde

in himel unde in erde

unde ouch swä man daz vernimt.16225 Lop und Sre dir wol zimt.'741) Do sich verendete daz gebet,

vil harte väterliche er tet.

Do hiels er Josaphäten,

er kust in also dräte.10230 Daz here kriuze er für sich tet,

die füeze straht er säzestet,

ze gnaden fuor diu sele frö,

also verschiet der alte do.

Josaphat viel üf den man,16235 vil s&re weinen er began,

sin siufzen daz wart manicvalt;

16204 waltunder S 4 , gewaltiger Cy 16205 viandes 16212 diu

16215 hoüewarte ein wiht 16217 w'de vb' wsde nicht hinter 1621"

v. Cf nachgetragen 16222 geeret 16226 v endet 16227 üaterliol'' 116228 Jofaphate 16229 träte 16231 ftrachete.