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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
477
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Gedenke ouch ininer diemuot;tuostu so, daz ist vil guot.15900 Wände ich fürhte seredaz miner armen seleder tievel hernach widerstedurch sümesal an miner e.Ob dir gröz arebeit geschult,15905 trütsun, daz enfürhte niht,

enwidersitze niht die langen zit,der tievel äkust überstrit,ir krancheit diu si gar din spot:des helfe dir der riche got!15910 Hert arebeit und langez lebendaran soltu rehte streben,als ob du sterben iezuosoldest oder morgen fruo.AI daz hinder dir nu si15915 daz lä von gedanken tri;

daz vor dir ist dar ste din sin!Daz rehte zil du dir gewin,dar dich Krist geladet hat.Nu volge mir, daz ist min rät,15920 wände uns disiu herte zitvil der grözen ere git.(s. 730) Daz wir da sehen daz ist ein niht;daz ist gröz daz niemen siht.AI daz man siht daz vergät,15925 daz niemen siht wol iemer stät.Hieran gedenke, liebez barn.Du solt krefticliche varn:strit wol als ein ritter guot;also setze dinen muot15930 daz din dinc wol geliche

*

15903 fumfal ' 15906 hinge 15912 ob nachträglich v. S 4

15913 morge S«, mome verb. Gy 15914 /A)l S 4 , (A)lif erg. Cy

15916 dar] dar an 15918 geladen (so!) 15920 diffe vil h.

15924 fihet 15926 Her an 15927 orefteliche 15930 gliche.