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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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462
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komen daz min ouge iht sehe

davon mir iemer misseschehe.

Hilf mir daz min muot bereit15395 iht werde zuo der üppikeit.

Hilf mir daz diu ougen min

vol zäher zallen ziten sin.

Ilerre got, des muote ich dir,

den rehten wec den wise mir,15400 da ich vinde dinen kneht

Barlaämen der din reht

mir vil gar hewiset hat

und orthabe ist daz mir nu stät

min muot zallen ziten15405 zuo den heremiten.

Er sol sich flizen sere

noch daz er mich lere

vehten mit so grözer kraft

daz iht werde sigehaft15410 an mir der starke viant.

Den wec den wise mich zehant

da ich in vinde nüzestunt;

Wan min sele diu ist wunt,

Krist, von dinen minnen,15415 (von durste muoz ich brinnen:)

du bist min brunne und ouch min heil,

min lip und ouch min beste teil.'(s. 711) Josaphat der guote tet

in sinem muote diz gebet;15420 damit fuoct er sich ze got.

Er leiste gerne sin gebot;

selten er des müezic wart.

So fuor er die reinen vart

biz daz er zuo den guoten kam15425 da der reine Barlaam

*

15392 ofighe iht i'ehen v. 15397 "Vol zu alle zite zähere fin

15398 ich zii dir 15401 Barlaam v. 15415 f. Du bift mjr

brünne(n Cy) Vn auch mj heil 15424 gute.