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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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447
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der boesen apgot iippikeitund iuch, vi] lieben liute min,gar erloeset liät von in.Nu niere ist des vil micliel zit

14895 daz icli verende disen strit,daz ich für sicli läze gänswaz ich got g'eheizen hän.Mir ist des zit daz ich nu varmit vil guotem willen dar,

U900 daz min antheiz ende sich,als ich hän vermezzen mich.

Nu seht ir herren alle,wer iu wol gevalledarzuo daz er dises riches pflege,(s. 692) M905 und der iuch wise rehte wege.Gotes gebot ist iu wol kuntund al sin wille nfizestunt,davon enkomt niht, deist min rät,got iuch in sinem fride hat.'

14910 Do daz volc die rede vernamdaz e da zesamene kam,rnofen unde weinenbegundens algemeine.Do wart micliel trüebesal,

14915 ir klage wart micliel liberal.Sie swuoren alle seredaz sie niemerm&rewoldcn in verfilzen,und wolt er üf der sträzen14920 mit flühten von in gäben,sie wolden in da vähen.

Do der künc den ruof vernamder fürsten und der liute alsam,

14903 in S *, uch verb. Cy 14904 dii'zefz von Cy nachgetr.

14906 in S 4 , vcb C Y 14908 enköment; d' ift 14909 zu lamme

14910 kein absatz ha. 14911 6] ir S 4 , fie Cy v. 14913 begüude vns(darüber fie Cy) alle gemeine 14914 Da.