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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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nie wart funden valschez wort;(s. 119) 27!ö diu rehte wärheit was sin hört..Zuo der helle fuor er du,des waren die armen sele frö,die da gewesen wärenwo] vor tüsent jären.2720 Die boesen liez er da bestän,die guoten fuort er alle dan.

In dem grabe dri tage er lac;dö sich erschein der dritte tac,von dem töde wart sin kunft,2725 do stuont er ftf mit sigenunft,dö zerbrach (er) des todes strie.Er ist iemerme untcedic,er ist ein lebendiger stein.Sinen jungem er erschein,2730 als er in globet htete;daz liez er vil stsete.Sinen fride kunt er in,des was getrcestet ir sin;der werlde er fride bi in enböt,2735 deste ringer was ir not.

Des wart groz der Juden klage.Darnach was er vierzic tage(s. 120) fit' der erden wonende hie,daz er stinde nie begie.2740 Ze himel er sich do rihteze der jungem angesihte,da was freude manicvalt.Da sitzet er und hat gewaltüber die liute und über diu laut274ö ze sines vater zeswen hant.Kunftic ist er danneüber wip und über manne.

2714 felfcheiV. 2716 da 2717 feie 272S Da 2725 Da2726 Da 2727 vn dodig 2730 Alio 2734 by eme in bot

2738 Wonend 2740 da rechte 2745 zefewen.

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