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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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geschriben an eime steine,als ein tavel was sie getan,die nam der heilige man2550 Afoyses von gotes hant,

von himel ivart sie dar gesaut;

uf einen hohen berc er giene,

da er die taveln üf emphiene.

Da was benamen an geschriben,2555 daz sie diu apgot von in triben

und allez übel verbseren

und got getriuwe wseren.

Solhiii wunder got begie

mit den liuten, unz er sie2560 brähte in ein vil guotez lant;

daz bewiset er zehant

sinem gesinde,

den Abrahämes kinden,

als er im davor gehiez;2565 nn seht, wie war er daz da liez!(s. 112) Diu wunder also manicvalt

begienc mit in der gotes gewalt;

die zal die sul wir läzen,

diu ist fiz der rnfize,ä>70 wir enmugen ez niht verenden,

wir ensuln die zit niht swenden.

Nu tet erz allez uinbe daz,

daz sie müesen desto baz

läzen diu apgot257j und onch versmfihen ir gebot.Swie daz got durch sie tiete,

der tot was dannoch stsete

von den alten sunden

*

2548 Ali'o; dafele 2552 einem; berge irging 2553 dafe J |vft'e ping (inping verb. Cy) 2554 by namd 2555 tx»'? ,

virdrebe 2557 gedrue 2559 unz er] vfzer 2560 in ein] '»^j

gute 2564 alfo 2568 fuln 2571 virfw-de 2573 müesen] ^2b74 7,u lafzen 2577 wafz 6 dänoch.