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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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der doner hsete oucli sie verlorn:die hüten sie ze goten erkorn.

Die liute taten mich ir gotenallez daz in was verboten,2450 daz gienc in allez in ein,

manslaht, huore und ander mein.Sie taten äne vorhte vil,des ich nu niht sagen wil.Mit sus getaner jämerkeit2455 so was al diu menscheitbegriffen in den zitenin der werelt witen.Nieman df> lebeteder hin ze gote strebete,24ti0 nieraen gotes ruoclitenoch sine gnade suochte.(s. 107) Under den selben liuten lebet ein man

der was geheizen Abraham,der häte rehte sinne,24ßö ze gote hat er minne;dem was sin schepfierevor allen dingen msere.Den himel, erde unde mer,die snnnen oder der Sternen her,2470 den mänen, loup unde gras,er sach wol, daz ez allez wasein gewirke wunderlich;vil harte wol verstuont er sichdaz diu gezierde manicvalt2475 ir selber häte niht gewalt.Diu j innerlichen apgotdiu wären sines herzen spot.Er sach wol, daz ein gotheitdie werelt michel unde breit8480 mit kraft geschaffen hsete*2446 doner] draüni 2453 fagö nicht 2455 alle 2458 da

2469 fufie; der] die 2472 gewirket 2480 krefte.