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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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Verliese mine zuoversiht!'

Do sprach der wise Barlaam:'Herre, da hast wol getanund vil künieliche,1916 do ich so jämerlichefür dich kam gegangen,daz ich wart wol emphangen;daz was guotes herzen rätdaz ich miner swachen wät1920 wider dich so kleine engalt,svvie gröz so wsere din gewalt.Du hast getan gelicheeinem kttnge riche,ich wil dir sagen hiezestet,1925 wie der selbe künic tet:H3i Ez geschach in einen ziten

daz er begunde ritenfif einem reitwagenemit golde wol beslagenen.1930 Michel was sin ritterschaft,er häte fürsten gröze kraft.Dö gesach der künic gänfif der sträzen zwene man,die wären mager unde bleich,1936 des libes kraft in gar gesweich,in was verslizzen ir gewant.D6 sach der künic wol zehantdaz sie Uten solhe notdurch den gewaltigen got.1940 Ir füeze wären ungetvvagen.

Dö liez er schiere (sinen) wagen,er spranc zwo der erde,die herren gruozt er werde:er viel nider an siniu knie,

1912 (D)a 1920 dich] vch 1922 gegliche 1928 ritwagene(so!) 1929 beflagene 1931 furl'te vnd 1932 D6] So 1937 Da1941 Da; schiere] fchone 1942 erden 1943 grufz.