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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
Seite
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er git dir drumbe swaz du wil.1710 Min herre sin niht geruochet,ich enhabe in § versuochet,ob sin kraft si so getanals ich von dir vernomen hän.Ich enwil in niht betrieben,1715 wie getorst icli nü geliegen?''Doch, sprach oz Barlaam,du sprichest als ein wise man,nü wil ich dir sagen wie:ich weiz wol, du vernaeme nie(s. 74) 1720 solhe kraft von gesteine,du ges<ehe ir nie dekeine.Ich enhän von kranken Sachendise rede niht gemachet.Du solt wol wizzen, jungeline,1725 ez ist ein wunderlichez dinc:du hast gemuotet her ze mir,daz ich den stein nu zeige dir;taet ich daz, ez schadete dir,daz soltü wol glouben mir.1730 Ich entar dir sin niht lougen:du hast siechiu ougen;ich sihe vil wol wie ez dir stät,ich was hievor ein arzät.Swer in mit Seren ougen siht,1735 kumber im davon geschult:daz selbe daz er liehtes hat,von dem steine daz vergät.Er muoz ouch kiusches lebens wesen,der vor dem steine wil genesen;1740 in enmac kein sündic man

1709 dar vme 1713 Also 1716 Doch] (U)och die ergänzungist sicher, da hier, wie 1692/93 u. ö. die initiale für die zweite zeih desab*atzes mitgilt {für drei geilen 1756—58) 1717 alfo 1727 zeuge

17'28 fchete 1729 geleube vers 1730 Ich in gedur din fin nicht

virleuge 1731 siechen 1733 hie beuor.