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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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die liute sint unreine,sie habent erliten disiu leit144;, von siechtuom und von broedikeit:der t'ület unde schrindet,der ander ist verbündet.Der natüre krancheitmachet in diu selben leit.'14öo Do daz kint die rede vernam,dö sprach er: 'Saget nu, mine man,geschiht sie al den Muten ?(s. 63) daz sult ir mir bediuten!'

'Nein ez, herre, noch entuot,W,v, niwan den daz beese bluotin dem libe ersüret,und daz Heisch erfület,als du selbe mäht gesehen:so ist disem man geschehen.1460 so ist der ander worden blint,also liute gnuoge sint."'Nu sult ir mir mere sagen,daz (en)snlt ir niht verdagen:weiz man die den daz geschiht ?'1465 'In triuwen, herre, nein man niht.Daz ist got aleine kunt,wer siech sol werden oder gesunt.'

Do gesweic der junehere,er enfrägete dö mere.1470 Doch wurden dem kindedie gedanke vil swinde,diu werlt begund im wesen leitvon der ungewonheit.Sin herze daz leit ungemach,I47.j daz er solhez nie gesach.

1450 (D)a 1451 Da 1452 gefchehet 1455 niwan] Nie-

nian dan 1458 Alfo 1465 In druen; nein man] woribüd unklar

1468 (D)a; jungherre 1469 da nicht m. 1471 gedencke vers

1475 Daz er nie I'olches (ge getilgt) nicht gelach.