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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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Er was mit sehenden ougen blint;

er enmoht ez niht erwenden

swaz got wolde senden810 in sines sunes gemuote

ze rehte und ouch ze guote.An den (selben) stunden

do wurden münclie funden;

man saget im daz sie lebeten815 unde vaste strebeten

wider heidenischer e,

daz tet im an dem herzen we.

Er wände daz sie waren tot

unde gar gemarterot.820 Dritte er boten sande(s. 37) vviten after lande.

Er hiez daz man sie slüege

und in niht vertrüege

daz sie Kristum uopten825 und im sin riche truopten.

Die boten schiere randen

swä sie sich verwänden

daz man die münche funde,

si gebuten zuo den stunden8S0 daz sie binnen drin tagen

Wieren alle samt erslagen

oder sie widersageten got

durch des küniges gebot;

die des niht tuon wolden835 brennen man sie solde

und also verderben

oder mit dem swerte sterben.

Diz sprach der künic do:

'Es sint die dem Jesu crucifixö840 erbietent solhe ere,

*

807 föde vers 810 In fin Clnefz gemute 813 Da 816 heidenfcb"824 vbiten 825 betraten 830 dren 835 Burne 838 &

vers 839 Ez fint dye de jehft erucifigo 840 [r blfce.