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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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an eines wissagen stat,

solher mwere in niemen bat.740 Der wissage Balaam

der tet wälen alsam.

er tet daz er niht wolde:

dö er fluochen solde,

für den Huoch so gap er segen,745 den fluoch liez er under wegen.Do der künc diu nuere

vernam, im wart vil swsere;

daz trfiren treip die freude hin,

im wart betrüebet al der sin.750 Er gedähte mangen enden(s. 34) wie er daz mühte erwenden.

Ein hüs begund er machen

mit kostlichen Sachen

so er mohte beste,755 daz wart harte veste.

Er hiez ez machen dräte

mit vil kemenäten,

die wurden schoene unde starc;

die zimberliute wären karc.7<;o Daz kint hiez er setzen drin

e dan ez gewünne sin.

Junge Hute wol getan

die hiez er in daz hüs gän,

daz sie des kindes pfiffigen765 und sich des bewogen

daz niemen zuo zim kneme

von dem er iht vermeine

daz im niht (en)töhte

oder in betrüeben mühte.770 Er gebot daz sie in besparten

und daz sie wol bewarten

741 wilen] wifzen; Cy fügt danach rechte ein 742 nit 743 Da744 er de (so!) fegen 746 (D)a 750 manch« ende 764 plage»765 bewagen 766 zu em.