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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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405 War ich sol und waz ich bin

daz wil ich nemen in minen sin.

Ich belialte sin gebot,

wan mich geschuof der wäre got.

Ze sinen f'üezen wil icli ligen,410 wand ich der werelt lian verzigen

und alles des diu werelt hat;

des wil ich gerne haben rät.

Der mich davon erloeset hat,

dem wil ich gnäde sagen415 und in in mime herzen tragen.

Den wec hat er mir üf getan.(s. 20) den wil ich vil gerne gän

hin ze sinem riche.

Den engein geliche42« sol ich da leben schone,

daz git er mir ze löne.

Mir sol von rehte wesen leit

diu werelt unde ir üppikeit.

Ich bin alsolhes muotes,425 ich enweiz niht mere guotes

wan daz himelische guot,

dar stet min sin und ouch min muot.Armer künic lierre,

daz ist dir leider verre,480 du bist davon gescheiden;

darumb s6 muoz mir leiden

din dienest dem du mite bist

und allez daz dir liep ist.

Do ich dir dienen sohle,485 swaz din herze wolde,

des was ich dir vil undertan;

daz ist allez nu zergän.

Ich tet gar den willen din,*

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434 Da.