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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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unz sie den herren brähten;

also sie dähten:

sie hiezen in für den kiinic gän,280 da muose er ze rede stän.Als in der kiinic an sach,(s. 14) zornlichen er im zuo sprach:

'Owe, du vil tumber man,

wie hästu sus an dir getan ?285 Nu wer saget dir des danc?

Du bist mager unde kranc,

harte bo3se ist din gewant;

verkorn hästü din lant

du enweist selbe umbe waz.290 Tumber man, nu sage mir daz:

warzuo hästu din 6re

gekrenket also sere ?

Du hast din herlichez leben

umbe ein swaclilichez geben;295 du w;ere in mime riche

harte fröliche.

Nu hästu dich verwandelot

so daz du bist der kinde spot.

Ouch hästü vergezzen minsoo und ouch michel harte din.

Diniu kint vil armen

lützel dich erbarment.

Din wehsei der ist ungelich:

din leben daz was herlich,(s. 15) 305 nu bistu gar verdorben;

sage waz hästu damit erworben ?

Du bist uz dem sinne komen,

daz du Krist hast genomen

für herren und für künne

277 unz] vnd 281 (A)lfo 283 dümer form von S l und S 2289 felber 290 no 293 her(tz getilgtjlichcz 297 No 301 Din

302 irbarmen 303 weffel 306 da mede zuweilen 309 vor (so

meist alle Schreiber) h. vnd f'or k.