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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
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sin lop sie künden werben,

sie wolden durch in sterben.

Ze rehte stuont vil gar ir muot,120 sie gaben bilde, daz was guot,

von gote sie daz nämen.

Sie sseten guoten sämen,

der brähte wuocher alle tage;

von in wart manic lierze enwage.125 Die liute liezen durch ir wort

ir wip, ir kint und al ir hört;

got begunden sie sich geben,

sie zugen sich in daz reine leben.(s. 7) Davon wart in ze löne

130 diu himelische kröne.

Do der kimic daz vernam

daz beide wip unde man

ir e begunden läzen

und diu apgot verwäzen,135 niht geviel ez im wol,

sin herze daz was zornes vol.

Er tet ein freislich gebot

durch die liebe siner got:

er hiez witen künden,140 swä man die liute fünde,

die an Krist gloupten,

daz die die sinen roupten

libes unde guotes.

Er was grimmiges muotes;U5 er gebot daz man sie twunge

mit ougen und mit zungen,

mit ir gliden allen,

daz sie müesen vallen

122 faden 124 in wage 126 allen er- 127 Gode 130

hymelfchen croneu 133 ir e] Ere 134 die apgode 140 swä]

wa das s der indefinita fehlt bei allen Schreibern 141 geleubeten

142 reubeten 144 grymies 147 gledem 148 müften form allerSchreiber.