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Der Laubacher Barlaam : eine Dichtung des Bischofs Otto II. von Freising
(1184 - 1220)
Entstehung
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ze den himelischen kceren.

Nu muget ir gehoeren55 waz die veder diuten

an den guoten liuten:

wachen unde vasten

und darzuo Kitzel rasten

und arebeiten serego al durch die gotes ere,

daz füeret in die sele

ze sante Michaele.

An den selben stunden

dö die liute begunden(s. 4) 65 alsus ze gote streben,

dö begunde ein künic leben

in dem selben riebe

vil gewalticliche.

Der was der eren gar ein gir,70 geheizen was er Avennir.

Kreftie unde riche,

vil gewalticliche

warp er in fremdem lande

mit sinen vianden.75 Er was des libes gar ein helt

in allen tilgenden üzerwelt.

Er bäte alles des gnuoc

des diu werlt guotes getruoc;

er häte kalt unde warm :80 an der sele was er arm,

da was er an gekrenket,

wan sie was versenket

in heidenischen glouben,

da häte er siniu tougen.*

53 hymelfchen 59 arbeiten immer. 62 myckele 64 Da

66 konig form von S 1 und S 2 (konig meist S 4 ) 68 geweldecliehe

form von S 1 und S 2 70 auenniyer 77 hatte meist; genunch u. ä.(mit nasal) form von S 1 und S 2 78 wernt form von S 1 u«i!S !

83 heidenfehen 84 Dar; fin.

1*