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BISMARCK-NATIONAL-DENKMAL o WETTBEWERB
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zu erfüllen. Der gleichfalls ganz in Eisenbeton durchgeführte Außenbau ist mit Sandsteinverkleidet. Die ganze Halle steht auf Betonpfeilern, wie auch die Außenmauer des Umganges,die Treppen und Stützen usw. auf Betonfundamenten ruhen, deren Unterkante 1,5 Meter tiefunter Terrain angenommen wird, da in dieser Tiefe tragfähiger Baugrund vorhanden ist. DasProtokoll macht die Einwendung, daß der Entwurf dem Gelände nicht besonders angepaßterscheint und die Charakterisierung des Aeußeren als Bismarck-Denkmal nicht überzeugendist. Die ausgezeichnete Wirkung und der feine Ge-schmack des Innenraumes werden aber anerkannt.(Siehe Protokoll.)
Neben den Rundbau mit vorgelegten Strebe-pfeilern verschiedenster Form tritt nicht minderhäufig der Rundbau mit Umgang. Sei es, daß Jooßund Caro, Berlin (Nr. 174, Motto: „In perpetuamherois memoriam") den polygonalen Gebäude-kern durch eine dorische Säulenordnung umschließenund beleben (Taf. 22, Fig. 32), sei es, daß Rank denRundbau durch dichtgedrängte schwere Rundpfeilerverbirgt (Nr. 115, Motto: „Kraft", ArchitektenGebr. Rank, Bildhauer Eduard Beyrer undKunstmaler Fritz Erler). Der Erläuterungsberichtbetont übrigens — wie bei vielen der Wettbewerber— besonders lebhaft, daß der Denkmalplatz zuden schönsten des ganzen Rheinlands gehört. MitRücksicht auf die große Fernwirkung vom Rheineher hat Rank die Architektur möglichst einheitlichund geschlossen mit der Kraft und Wucht einesaltgermanischen Baues auszugestalten versucht(Kuppel 22 Meter, Höhe 23 Meter, vergleiche Taf. 23,Fig. 33). Davor steht eine kolossale Reiterstatue(Höhe 14,50 Meter) auf einer weit ins Tal vorsprin-genden Stützmauer. Für das Innere der Halle warenvon Erler überlebensgroße allegorische Gestaltender deutschen Tugenden vorgesehen (Abb. 16), inder Mittelachse eine überlebensgroße Bismarck-Büste von Beyrer.
Eine gewisse Aehnlichkeit in den Dispositionenhat der Entwurf Nr. 66 (Motto: „Otto", VerfasserArchitekt Wilh.Kirchbauer und Bildhauer KarlBurger, beide in Aachen). Die Gestaltung desFestplatzes verdient hier Beachtung (Taf. 23, Fig. 34und Abb. 17). Kirchbauer ordnet die Hauptzufahrtan der Rückseite, vom Berge her, an. Hier schaffter zunächst einen weiten Festplatz. Von da betrittman über einige Stufen hinweg einen von Arkadenumschlossenen Vorhof, an dessen Kopfseite sich derHaupteingang zum eigentlichen Denkmalraum be-findet, einem Zentralbau mit Umgang. Das Inneredes Kuppelraumes zeigt einen Fries von 36 wappen-tragenden Rittern als Repräsentanten der deutschen
Staaten. Im Zentrum des Baues ist ein Gedenkstein ». ^ y, Otto (Nr 66)
für den Fürsten errichtet. Um den Denkmalhauptbau w. Kirchbauer und c. Burger, Aachen.
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