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Hundert Entwürfe aus dem Wettbewerb für das Bismarck-National-Denkmal auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück-Bingen
Entstehung
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Das Bismarck-NationalJDenkmalauf der Elisenhöhe bei Bingerbrück^Bingen.

I. Vorgeschichte des Wettbewerbes.

Immer näher rückt der Tag, andern vor hundert Jahren Bismarck geborenwurde, des deutschen Volkes getreuer Ekkart.

Der 1. April 1915 wird Deutschlands Söhne versammeln zur gemeinsamenJahrhundertfeier.

Ueberall in deutschen Landen erheben sich schon Denkmäler und ragendeFeuersäulen für den gewaltigen Schmied der deutschen Einheit. Und doch werdensich alle einen in dem Wunsche, ein Denkmal zu schaffen, zu dem jeder Deutschebeitragen kann, wo er auch auf der weiten Erde wohnen mag. So haben sich dennMänner aller Stände, Berufsarten, religiösen und politischen Bekenntnisse zusammen-gefunden, um diesen Gedanken zur Verwirklichung zu bringen. Nach eingehendenBeratungen haben sie beschlossen, das Denkmal am Rhein zu errichten.

Auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück, hinübergrüßend zur Germania auf demNiederwald, soll sich ein Denkmal erheben, würdig des großen deutschen Mannes,der so wunderbar die Kräfte seines Volkes gesammelt und zum höchsten nationalenZiele geführt hat. Dort, wo im rebengesegneten Rheingau des Stromes Wasser sichsammeln und brausend die Felsen durchbrechen, ein Bild der unwiderstehlichen Kraftdeutscher Einheit, wo von den Ufern blühende Städte, von den Bergen Kapellen undBurgen grüßen, an dem Ehrentor deutschen Heldentums, durch das unseres VolkesSöhne auszogen zu schwerem Kampfe, durch das sie wiederkehrten mit dem Lorbeerdes Siegers: dort soll des großen Kanzlers Gedächtnis dem deutschen Volke in Steinund Erz erhalten bleiben.

An die Deutschen des In- und Auslandes, an jung und alt, ergehtdarum der Ruf, nach Kräften mitzuwirken an diesem vaterländischen Werke.

Das Präsidium:

Präsident: Reichskanzler und Ministerpräsident Fürst von Bülow.Stellvertreter: Reichstagsabgeordneter E. Bassermann, Mannheim ;

„ Dr. von Heydebrand u. d. Lasa, Tschunkawe;

„ J.Kaempf, Berlin, Vizepräsident des Reichstages;

Freiherr von Schorlemer-Lieser, Coblenz, Oberpräsident der Rheinprovinz.

Geschäftsführender Ausschufz:

Vorsitzender: Generaldirektor Geh. Kommerzienrat E. K i r d o r f, Mülheim (Ruhr). StellvertreterWirkl. Geh. Rat Dr. Ose. H a m m, Bonn; Geh. Baurat Frz. S ch u 11 z, Köln. Schatzmeister: General-Konsul Dr. Paul von Schwabach, Berlin. Geschäftsführer: Generalsekretär C. Peter, Köln.