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Hundert Entwürfe aus dem Wettbewerb für das Bismarck-National-Denkmal auf der Elisenhöhe bei Bingerbrück-Bingen
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BISMARCK-NATIONAL-DENKMAL o WETTBEWERB

wurden noch im letzten Monat 17 Unterlagen bestellt. Die Bestellungen verteilten sich aufdie Hauptkunststädte in folgender Weise:

Berlin und Vororte (Grunewald, Friedenau, Leipzig............. 14

Wilmersdorf, Steglitz etc.).....123 Hannover............ 10

Charlottenburg..........26 Aachen............10

München............57 Karlsruhe............ 9

Dresden............36 Wien............. 7

Cöln.............31 Mainz............. 6

Düsseldorf...........23 Wiesbaden........... 6

Stuttgart............ 23 Bonn............. 6

Frankfurt a. M..........20 Darmstadt........... 5

Hamburg............ 19

Diesen 596 Bestellungen stehen 379 Einsendungen von Wettbewerbs-Entwürfen gegen-über, also weit mehr als die Hälfte der Besteller, genau 63,6%. Unter diesen Bestellernwaren 401 Architekten, 136 Bildhauer, 6 Maler, während von dem Rest von 53 sich derBeruf nicht feststellen ließ, zum Teil, weil die Bestellungen unter Deckadresse bezogen wurden.Besondere Schwierigkeiten bereitete die Wahl des Ortes für die Einlieferung der Entwürfe.Es lag nahe, an eine rheinische Stadt zu denken. Aber die Wahl war beschränkt durch dieNotwendigkeit, große, auch im Winter benutzbare, gut gelegene Räume möglichst kostenfreizu beschaffen. Die außerordentliche Teilnahme, die sich für den Wettbewerb in der gesamtendeutschen Künstlerschaft bemerkbar machte, ließ von vornherein eine ganz außergewöhnlicheBeteiligung erwarten. Dankbar wurde daher das hochherzige Anerbieten der Stadt Düsseldorfbegrüßt, die gesamten Räume des Kunstpalastes für den Winter 1910/11 dem Denkmalaus-schuß zu überlassen. Sowohl der damalige Oberbürgermeister W. Marx, als auch in der Folgeder neugewählte Oberbürgermeister Dr. Oehler, besonders auch der mit der Leitung der Ver-handlungen betraute Beigeordnete Dr. Greve kamen unseren Wünschen, soweit irgend möglich,entgegen. Zur Regelung der Einzelheiten wurde ein Ortsausschuß gewählt, bestehend ausden Herren: Landtagsabgeordneter Dr. Beu m er, Düsseldorf; Hofkunsthändler Fr. Bism ey er,Düsseldorf; Museumsdirektor Dr. Deneken, Krefeld; Stadtgartendirektor Freiherr von Engel-hardt, Düsseldorf; Beigeordneter Dr. Greve, Düsseldorf; Kgl. Baurat Haeuser, Kreuznach;Professor Carl Janssen, Düsseldorf; Geheimer Kommerzienrat E. Kirdorf, Streithof-Mülheim(Ruhr)-Speldorf; Oberbürgermeister W. Marx, Düsseldorf; Professor Claus Meyer, Düsseldorf;Professor Georg Oeder, Düsseldorf; Oberbürgermeister Dr. Oehler, Düsseldorf; General-sekretär C. Peter, Köln; Geheimer Reg.-Rat Professor Dr. Schmid, Aachen; und Stadt-verordneter Architekt Wohl er, Düsseldorf.

Dem Geheimen Reg.-Rat Dr. Schmid wurde die Vertretung für den Kunstausschuß, HerrnHofkunsthändler Bismeyer die Geschäftsführung übertragen.

Besonders den im Ortskunstausschuß wirkenden Künstlern schulden wir wärmsten Dankfür ihr aufopferungsvolles, zeitraubendes, viel Gewandtheit und Geschmack erforderndes Wirkenbei der Aufstellung der Wettbewerbsentwürfe. Zur weiteren Vertretung der gemeinsamenInteressen der Stadt Düsseldorf und der Ausschüsse für das Bismarck-National-Denkmal wurdeferner ein Ortspresseausschuß konstituiert, dem die nachstehenden Herren angehörten:Hof kunsthändler Fr. Bismeyer, Düsseldorf; Studiendirektor Professor Dr. Eckert, Köln;Beigeordneter Dr. Greve, Düsseldorf; Professor Franz Moldenhauer, Köln; Geheimer Reg.-Rat Professor Dr. Schmid, Aachen; Direktor Josef S ch um a ch e r, Düsseldorf; G. Stoffers,Vorsitzender des Verbandes der Rheinisch-Westfälischen Presse, Düsseldorf; ChefredakteurWestphal, Vorsitzender des Vereins Düsseldorfer Presse, Düsseldorf.

Auch Ihnen sei an dieser Stelle herzlichst gedankt.

Es gingen bis zum Einlieferungstermin am 30. November 1911 379 Entwürfe ein, denenvielfach höchst umfangreiche, zum Teil auch malerisch reich durchgebildete Ansichten undzahlreiche Modelle bis zu mehreren Quadratmeter Grundfläche beigegeben waren. Darunter

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