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Zeugnisse zur Geschichte der Märchen
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FFC 39 Zeugnisse zur Geschichte der Märchen. 21

siastica 1. 3. MG. Scr. 9, 355. um 1110], das ein geschehenDing, von dem man nüt kan gesagen, in welem jore oderbi weles küniges oder fiirsten ziten es geschehen si, dassol men haben für eine fabule und für eine sagemere[aniles fabulae] und nüt für eine wore rede.

63. Hadamar von Laber, Die Jagd str. 351, 5 ed.Schindler:

Der tocken wol mit im ze spilen wrere,

als ie diu kint erdenkent

durch zitvertnben gemelicher lruere.

64. Hermann von Sachsenheim, Des SpiegelsAbenteuer (Meister Altswert ed. Keller 1850 S. 129, 12):Die dummen ... sie horten lieber ein mer | von einemdürsen sagen. — S. 188, 9: Von enten swartz und gra |kan ich nityil sagen. — Das Schleiertüchlein (ebd. 225, 22):Es waren nit gensmer bla. — Der goldene Tempel v. 757(ebd. S. 255): Sagt sie ein entenmaer 1 ).

Die Mörin ed. Martin 1878 v. 2197: Und sagt ir baldein entemaer. — V. 3682: So Sprech man, es wernd gens-mer blaw. — 2192: So sprach er bald: die gens sind bla.— 1216: Der Eckhard blawe gens mir sagt von ainem küng.

65. Auf ein Märchen spielt ein scherzhaftes Orakelin einem Losbuche des 15. Jahrhunderts an, dessenHandschriften und Drucke in Wickrams Werken 4, 326:T verzeichnet sind. In dem um 1483 erschienenen SpeirerDrucke S. 30a lautet der 8. Spruch Nathanaels:

Nu solt du klymmen off Ezels berg,

Da findestu sitzen eynen getzwerg;

Dienestu dem ein jare ane frage,

Eß machet dich rijcher wan alle din mage.

] ) Vgl. Murner, Schelmenzunft 1512 nr. l: Von blouwcn enten predigen